Spielberichte 2018/2019

Wittener TV : HSC Haltern-Sythen II 27:23 (14:12)

Pflichtsieg gegen ein viel zu gutes Tabellenschlusslicht

Eine Woche nach der unnötigen Derbyniederlage gegen Herbede, ging es im Ligaalltag weiter: am Samstag stellte sich HSC Haltern-Sythen II bei uns vor. Eine sehr junge, flinke Truppe, die eigentlich viel weiter oben stehen müsste. Aktuell belegen sie aber den letzten Platz. Besonders der in dieser Spielzeit langfristige Ausfall ihres Haupttorschützens Moritz Brink fällt dabei enorm ins Gewicht. Wir wollten in der Deckung die Halben Justus Krause und Philipp Wolak frühzeitig aufnehmen, TGs der Seestädter vermeiden und Torwart Rico Robert nicht ins Spiel kommen lassen. Vorne klappte das gut, vor allem Nils Habermann und Jonas Oberbossel (je 7) schmissen ganz abgezockt. In der Deckung waren wir, wie in den letzten Spielen auch schon, zu passiv auf Halb. Insbesondere Philipp Wolak durfte doch allzu häufig ohne Kontakt aus der Nahwurfzone schmeißen. Nicht dabei waren: Jan Hackerts (Knie), Kevin Brecht (Fuß), Christian Frankmann (Infekt) und Jascha Gerlach (privat). Kevin Brecht assistierte, dankenswerter Weise, seinem Vater am Kampfgericht.

Hinein in die Partie: Zu Beginn lagen wir voll im Soll, führten mit 4:2 nach 10 Minuten. Jonas Oberbossel erziele zu diesem Zeitpunkt bereits seinen 3. Treffer, lief dabei sehenswerte Gegenstöße, die gekonnt über Oliver Weber eingeleitet wurden. Haltern konterte und lag schon 3 Minuten später 4:6 in Front. Zwei 7m durch Justus Krause und zwei Rückraumknaller von Philipp Wolak waren schuld. Schon jetzt waren unsere ballfernen Halbverteidiger häufig zu tief, ließen den Seestädtern zu viel Platz, was mit einem Parallelpass rigoros bestraft wurde. Nils Habermann brachte uns zurück (7:7, 17.), erzielte ekelige Aufsetzertore. Jonas Oberbossel und Nils Habermann waren die Männer der 1. Halbzeit, sie legten für uns auf 11:8 (22.) vor. Schon wieder kamen die Gäste zurück, glichen zum 11:11 und zum 12:12 (27.) aus. Ein schönes Tor vom Kreis durch Stefan Lieberwirth und ein weiteres Mogeltor durch Nils Habermann brachten den Halbzeitstand von 14:12. Der Gegner ließ auch nach der Pause einfach nicht locker, glich nach 38 Minuten (17:17) durch Justus Krause abermals aus und ging sogar 4 Minuten später 18:19 in Führung. 4 Treffer in Serie sowie ein zwischendurch verworfener 7m durch Justus Krause und wir waren mit 22:19 (47.) vorne. Es blieb spannend. In der 55. Minute traf Andreas Winter, der sich unnachahmlich durchtankte, zum 24:22. Im letzten Drittel konnte sich auch Oliver Weber im Tor häufiger auszeichnen, verdiente sich insgesamt gute Noten. Noch 5 Minuten, Haltern nahm eine Auszeit. Diese verpuffte jedoch, Dirk Oberbossel stellte auf 3 vor, die Gegenwehr war gebrochen. Zum Abpfiff stand ein 27:23-Sieg auf der Uhr. Es war ein verdienter Sieg gegen einen sympathischen Gegner, der auf dem letzten Tabellenplatz eigentlich nichts zu suchen hat. Innerhalb des Spiels verletzte sich Rasmus Bankwitz am Kopf. Wir wünschen gute Besserung und eine schnelle Genesung!

Am Sonntag spielen wir auswärts gegen TuS Hattingen II. Eine Mannschaft, die nie so recht in der gleichen Besetzung trainiert geschweige denn spielt. Sind alle an Bord, ist Hattingen ein ernsthafter Kandidat für die vorderen Plätze, so laufen sie in dieser Saison eindeutig ihren Möglichkeiten hinterher. Besonders die Verbandsliga erfahrenen Halbspieler gilt es in diesem Spiel in den Griff zu bekommen, diese können, für die Bezirksliga eher ungewöhnlich, super gegen die Hand ziehen und abschließen. Also kommt mit, feuert uns an und seid beim EN-Derby dabei. Bis Sonntag, euer WTV

Oliver Weber, Sebastian Pohl, Werner Heintze (n.e.); Andreas Winter (2), Felix Mohri (n.e.), Simon Wenzel, Christian Kutsch (4/3), Axel Weber (2), Jonas Oberbossel (7), Philipp Gallinowski (1), Stefan Lieberwirth (1), Nils Habermann (7), Dirk Oberbossel (3)

 

 

HSV Herbede : Wittener TV 26:25 (14:13)

Enttäuschende 26:25-Derbyniederlage bei 10:0-Siebenmeter pro HSV

Nach dem verdienten Sieg gegen den ersatzgeschwächten TV Gladbeck stand das letzte Derby dieser Saison an. Es ging zum HSV Herbede. Wir wollten nun endlich auch mal in den Genuss eines innerstädtischen Sieges kommen. Leider war uns das jedoch vergönnt. Wir nahmen uns vor Herbedes Halbspieler früh zu attackieren, um sie so ihrer gefährlichsten Waffe zu berauben. Ein Vorhaben, das gründlich in die Buchse ging, egal wie häufig wir darauf hinwiesen. Matthias Schmitz, Steffen Erhardt und Sören Hein haben uns gehörig schwindelig gewackelt. Die Passivität in der Deckung war aber nicht der einzige Grund für die Niederlage. So gab es im Angriff zahlreiche überhastete Abschlüsse sowie technische Fehler und Schiedsrichter, die uns alles andere als gesonnen waren. 10:0-Strafwürfe bekräftigen diese Wahrnehmung. Dennoch haben wir letztlich genug eigene Fehler gemacht und uns selber um den Ertrag gebracht. Es war ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Am Ende hielt Till Filter, bei 5 gegen 7, erst einen aussichtsreichen Wurf aus dem Rückraum sowie den Nachwurf von Außen und wurde so zum Matchwinner. Nicht mitgewirkt haben: Jascha Gerlach (Urlaub), Jan Hackerts (Knie) und Kevin Brecht (Fuß).

Zum Spielverlauf: Herbede war in der 1. Hälfte die bessere Mannschaft, lag auch zumeist in Front. So führten sie mit 4:2 (7.), 10:7 (20.), 13:10 (24.) und eben 14:13 zur Pause. Wir spielten im ersten Spielabschnitt ein wenig blutleer, schafften es nicht so richtig in den nötigen Derbymodus. Der HSV hatte diesen zweifelsohne, da brannte wirklich jeder. Gegentore kassierten wir vornehmlich frei von 6 und vorne verrannten wir uns häufig im kompakten Mittelblock der Herbeder. Trotzdem blieben wir in Reichweite. Nach der Pause war es dann ein richtiges Derby voller Spannung und einer guten Atmosphäre, die Halle war ordentlich voll. Nach 38 Minuten konnten wir zum ersten Mal in Führung gehen, Philipp Gallinowski traf zum 17:18. Es blieb ein enges Spiel, das Momentum sprach jedoch für uns. Wir führten dann sogar mit 19:21 (44.) und hatten die Chance uns auf 3 Tore abzusetzen. Die haben wir leider nicht nutzen können, wäre es doch zu dieser Phase eine kleine Vorentscheidung zu unseren Gunsten gewesen. Stattdessen ließen wir Herbede herankommen und bekamen obendrein noch 2 Zeitstrafen. Daniel Busch traf per 7m zum 22:22 (50.), er hatte mit einer Trefferquote von 7/5 vom Punkt einen ordentlichen Anteil am Sieg. Wir trafen in Unterzahl zum 22:23 (Dirk Oberbossel). Wenig später kommt Matthias Schmitz mit 5 Schritten auf die Deckung zu, geht hoch, wirft, wird von Dirk Oberbossel im Gesicht getroffen und trifft. Es gab eine harte aber nachvollziehbare rote Karte und Tor für Herbede. Davon ließen wir uns mächtig verunsichern. Herbede zog auf 26:23 davon. Noch 2:30 zu spielen. Offene Manndeckung WTV. Herbede wird nervös, vergibt von Außen. Tor Christian Kutsch (26:24). Noch 1:16. Wieder schließt Herbede über Außen ab und wieder wurde der Ball gehalten. Ballbesitz WTV. Zeitstrafe für Herbede, noch 1:09. Tor durch Nils Habermann (26:25). Es standen noch 51 Sekunden auf der Uhr. Herbede hielt den Ball in den eigenen Reihen und sah sich einem drohenden Zeitspiel gegenüber. Ball vertändelt. Seitenaus. Noch 29 Sekunden. Einwurf WTV. Der Einwurf ging jedoch zum Gegner. Spiel vorbei? Nein, wir konnten erneut die Kugel gewinnen. Auszeit WTV, noch 7 Sekunden. Wir nahmen den Torwart vom Feld und spielten den letzten Angriff in doppelter Überzahl. Kreuzung für Christian Kutsch, Wurf kurz flach, gehalten, Nachwurf kurz hoch von Außen, wieder gehalten, Abpfiff, Spiel verloren. Glückwunsch Herbede!

Nun haben wir HSC Haltern Sythen II zu Gast. Bei den Gegnern spielt unser Torben Olenik, den wir aufgrund akuter Abstiegsnöte der Seestädter dahin ausgeliehen haben. Im Sommer kehrt er aber wieder zu uns zurück. Am Samstag wollen wir, fernab der Sympathien für die Auswärtsmannschaft, die Punkte in Witten behalten. Seid dabei und feuert uns an! Bis dahin, euer WTV

Sebastian Pohl, Oliver Weber, Christian Frankmann (n.e.); Andreas Winter, Christian Kutsch (4), Pascal Röhrle, Felix Mohri (n.e.), Nils Habermann (7), Jonas Oberbossel (1), Simon Wenzel (1), Stefan Lieberwirth, Dirk Oberbossel (6), Philipp Gallinowski (2), Axel Weber (4)

 

Wittener TV : TV Gladbeck 30:23 (14:14)

WTV eilt TV Gladbeck nach 40 Minuten davon

Letzte Woche gab es einen immens wichtigen sowie denkbar knappen Auswärtserfolg beim VfL Gladbeck III. Nun stellte sich der TV Gladbeck in der heimischen Kreissporthalle vor. Das Hinspiel haben wir in einer völlig ausgeglichenen Partie erst in den Schlusssekunden 25:24 verloren. In Gladbeck hatten wir Probleme mit Marius Brandhorst, Lars Sporkmann und Tobias Wissing. Zudem schlossen wir zu häufig aus minderprächtigen Situationen ab. Die Gastmannschaft reiste ohne die drei oben genannten sowie Ralph Willam an und hatte zudem die Last von 2 Niederlagen in Serie in den Knochen. Somit war die Favoritenrolle, im Duell 4. gegen 2., eher an uns vergeben. Wir wollten in diesem Spiel in der Abwehr den Grundstein zum Erfolg legen. Leider waren wir 40 Minuten lang hinten ein bisschen zu passiv, ließen vor allem Lars Preuss (7) nach Belieben schalten und walten. Er traf so gut wie alle Entscheidungen im Gladbecker Angriffsspiel. Nicht mitwirken konnten: Kevin Brecht (Fuß), Jascha Gerlach (privat), Jan Hackerts (Knie) sowie Philipp Gallinowski (Urlaub).

Hinein ins Topspiel: Vor dem Anpfiff versammelten wir uns bei unseren Fans, um Nico Röhrle mit allerlei Präsenten gebührend zu verabschieden. Die 1. Hälfte war stets eng umkämpft. So konnte sich kein Team richtig absetzen. Jedoch führten wir häufiger mal mit 2 Toren. Gladbecks einzige Führung (6:7) im 1. Spielabschnitt datiert aus der 10. Minute. Im Angriff ersetzte, der seit Wochen formstarke Nils Habermann den im Winterurlaub verweilenden Philipp Gallinowski. Im gebundenen Spiel spielten wir zielstrebig bis zu einer klaren Chance. Probleme hatten wir bei Gegenstößen, da wurden Bälle viel zu leichtfertig vertändelt. Schnappen und Schmeißen war mit dem selbstausgesuchten Ball aber auch garnicht so einfach, so zeigte dieser doch des Öfteren eine überraschende Abweichung an der eingenommenen Flugkurve. Außerdem hatte die Abwehr nicht so richtig Zugriff, versteckte sich allzu oft auf 6 Meter. Hinzu kam, dass Sebastian Pohl im Tor nicht viel zu fassen bekam. Es ging also mit einem 14:14 zum Pausentee. In der Kabine nahmen wir uns vor, hinten aktiver zu sein. Christian Frankmann kam zwischen die Pfosten, spielte ab Minute 40 richtig gut. Die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit waren ebenfalls sehr ausgeglichen. Beim Stand von 20:20 (40.) wurde Lars Preuss bei den Gladbeckern ausgewechselt. Es war der Startschuss zu einem 5:0-Lauf. Mit Ballgewinnen in der Deckung, spielten wir über viel Tempo nach vorne und schlossen überzeugend ab. Besonders Axel Weber und Nils Habermann waren dabei treibende Kräfte. So stand es nach 45 Minuten 25:20 für uns. Mit einer Auszeit und der erneuten Einwechslung von Lars Preuss wollte Gladbeck zurückschlagen. Wir deckten fortan aber offensiver auf der rechten Deckungsseite, ein wichtiger Schachzug in dieser Phase. Gladbeck schien dem hohen Aderlass des Kaders Tribut zu zollen. Sie kämpften vorbildlich, kamen aber nicht wieder heran. Wir setzten uns zum Ende hin weiter ab und waren letztlich, beim Stande von 30:23, der verdiente Sieger dieser Partie. Eine super Mannschaftsleistung war das. Außerdem schnupperte Felix Mohri in den letzten Minuten Spielluft, war er mit seinem Rücken doch ganz schön lange außer Gefecht gesetzt. Herzlich Willkommen zurück! Obendrein zeigte Nico Röhrle in seinem vorerst letzten Spiel für den WTV eine äußerst ansprechende Leistung. Schön, dass wir dich mit einem Sieg verabschieden konnten. Machs gut, alles Gute in Frankfurt!

Weiter geht es am Samstag in Herbede. Das Hinspiel ging verdient mit 27:29 verloren. Damals waren besonders Lennart Hein gepaart mit der Sollbruchstelle auf unserer halbrechten Deckungsseite die entscheidenden Faktoren für die Niederlage. Bisher waren die Wittener Derbys in dieser Saison eher nicht unsere beste Disziplin. Das wollen wir nun im letzten Versuch etwas gerade rücken. Also, kommt alle mit und feuert uns an! Bis dahin, euer WTV

Oliver Weber, Sebastian Pohl, Christian Frankmann; Felix Mohri, Christian Kutsch (2/2), Andreas Winter (2), Axel Weber (5), Stefan Lieberwirth, Pascal Röhrle (3), Nils Habermann (8), Simon Wenzel, Nico Röhrle (4), Jonas Oberbossel (3/1), Dirk Oberbossel (3)

 

 

VfL Gladbeck III : Wittener TV 24:25 (13:12)

WTV erkämpft sich Auswärtserfolg in Gladbeck

Nach den geteilten Derbypunkten im Spiel gegen TuS Bommern II stand VfL Gladbeck III auf dem Zettel. Ein Aufsteiger, der besonders zu Hause schwer zu bespielen ist. Wir fokussierten uns unter der Woche auf die Verteidigung des starken LA’s, Jonas Dommann. Der Spieler verletzte sich aber im Abschlusstraining und konnte daher nicht mitwirken. Der Landesliga erfahrene Lennart Dommann sollte uns aber ebenfalls vor große Herausforderungen stellen, war mit 8/5 Toren Gladbecks Bester. Abgesehen von der Manndeckung gegen den LA wollten wir den Rückraum nicht näher als zum Scheinkreis herankommen lassen und Abpraller sichern. Umsetzen konnten wir das alles aber nicht so recht. Wir wählten einen schwierigeren Weg über den Kampf. Nicht mitwirken konnten: Jan Hackerts (Knie), Simon Wenzel (privat), Kevin Brecht (Fuß), Christian Frankmann (privat) und Oliver Weber (Migräne).

Zum Spiel: Gladbeck startete gut in die Partie, spielte einen ansehnlichen Ball und führte nach 10 Minuten mit 6:2. Eine Auszeit brachte uns in die Spur, sukzessiv erarbeiteten wir uns Tor um Tor. Besonders Dirk Oberbossel übernahm hierbei Verantwortung, warf wichtige Tore. Er war es auch, der den Ausgleich zum 7:7 (15.) schmiss. Gladbeck reagierte und nahm unseren Routinier auf Mann. Das stellte uns vor einige Probleme, dazu waren die Passdistanzen in dieser Phase zu groß. Die Heimmannschaft ging wieder in Führung. Zur Halbzeit blieb es mit 13:12 eine sehr enge Partie. Nach dem Pausentee legte Gladbeck zunächst auf 16:14 (38.) vor. 3 Minuten später glich Nico Röhrle zum 17:17 (41.) aus. Nico und besonders sein Bruder Pascal waren im letzten Drittel des Spiels 2 Akteure mit ganz wichtigen Aktionen und Toren. Nach 43 Minuten sah Dirk Oberbossel, beim Stand von 17:18, seine 3. Zeitstrafe und somit die rote Karte. Gladbeck führte wenig später (49.) mit 20:19. Beim Stand von 21:21 (52.) war noch alles offen. In der Folge gewannen wir in der Deckungen wichtige Bälle und nutzten dies zur 21:23 Führung. Die Messe war aber noch lange nicht gelesen. Erst das Tor zum 22:25 durch Nico Röhrle brachte endgültig die Entscheidung. Gladbeck konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben. 24:25 Endstand. Ein enorm wichtiger Sieg war das. 3 vergebene 7m, eine mittelmäßige Abschlussquote und Abstimmungsprobleme in der Defensive sind eigentlich Attribute, die häufiger mal zu einer Niederlage führen. Diesmal zum Glück nicht, das muss aber zügig besser werden.

Am Samstag spielen wir daheim gegen TV Gladbeck. Ein Topspiel, wenn man auf die Tabelle schaut. Das Hinspiel haben wir mit einem Tor verloren. Nun wollen wir das besser machen und die Punkte in Witten behalten. Hauptaugenmerk dürfte Gladbecks Angriff sein, die vornehmlich über Außen und bei Abschlüssen über die Mitte brandgefährlich sind. Also, seid dabei und feuert uns an! Bis dahin, euer WTV

Sebastian Pohl, Werner Heintze; Felix Mohri (n.e.), Jascha Gerlach, Stefan Lieberwirth (1), Andreas Winter (2), Dirk Oberbossel (4), Nils Habermann (2), Axel Weber (1), Christian Kutsch (2/1), Nico Röhrle (2), Pascal Röhrle (4), Jonas Oberbossel (6/1), Philipp Gallinowski (1)

 

 

Wittener TV : TuS Bommern II 26:26 (11:13)

Gerechte Punkteteilung in einem fairen Derby voller Zeitstrafen und roten Karten

Das neue Jahr ging gut los: Wir holten in einer englischen Woche 3 Siege in 3 Spielen. Die Stimmung ist aktuell richtig gut. Nun erwartete uns der TuS Bommern II. Ein Derby, welches wir bei unserer aktuellen Form unbedingt gewinnen wollten. Das Hinspiel haben wir nach einer 5-Tore-Halbzeitführung und einem irregulären Treffer für Bommern noch unglücklich mit 2 Treffern Unterschied verloren. Dafür wollten wir uns revanchieren und nahmen uns vor, unser Spiel mit aller Macht durchzudrücken. Nur lief in diesem Spiel so ziemlich alles gegen uns. Erfreulich war, dass Felix Mohri, nach einer längeren Verletzungspause, und Christian Kutsch wieder im Kader waren. Nicht dabei waren: Kevin Brecht (Fuß), Jan Hackerts (Knie), Christian Frankmann (erkältet) und Jascha Gerlach (privat).

Zum Spiel: Die Anfangsphase gehörte uns. Wir führten durch Dirk und Jonas Oberbossel mit 2:0 (3.). Es folgten ein vergebener 7m von Tibor Sipos, eine Zeitstrafe gegen den gut aufgelegten Niko Kiefer und eine rote Karte gegen Felix Jungermann. Der Platzverweis war vollkommen überzogen: Bommerns Außenspieler kürzte durch den Kreis den Weg ab, um Axel Weber beim Torwurf zu stören. Unglücklicherweise stießen beide mit ihren Knien aneinander, sodass Axel Weber nicht mehr weiter spielen konnte. Eine Zeitstrafe wäre hier völlig in Ordnung gewesen. Aus der doppelten Überzahl konnten wir leider kein Kapital schlagen, gingen bei einem vergebenen 7m 0:0 aus dieser Phase. Insgesamt sollten es an diesem Abend 3 vergebene Strafwürfe gewesen sein, eine Disziplin in der wir uns schon noch verbessern können. Bommern füllte wieder auf und wir erzielten dennoch das 3:0 (7.) durch Jonas Oberbossel. In der Folge kam Bommern aber ins Spiel, besonders gefährlich waren sie über ihren wurfstarken RL Tibor Sipos oder bei Durchbrüchen vom Kreis. In der 14. Minute folgte die nächste kuriose rote Karte, diesmal gegen Dirk Oberbossel. Gegen Bommerns Kreisläufer agierte er ballbezogen und erwischte Ball und Wurfarm. Eine Zeitstrafe wäre auch hier die richtige Sanktion gewesen, aber die Interpretation der Schiedsrichter war eine andere. Ein Ausfall der besonders weh tat, vor allem im Blockverhalten gegen Tibor Sipos fehlte es fortan eindeutig an Qualität. Nach 15 Minuten glich Bommern zum ersten Mal aus (5:5). Vorne vergaben wir einige freie Würfe und hinten fehlte uns der Zugriff, so konnte der Gegner häufig frei vom Kreis die Bälle ins Tor schmeißen. Bommern ging in Führung und erhöhte in der 24. Spielminute auf 8:10 und wenig später sogar auf 8:11. Wir waren ein bisschen von der Rolle. Hinzu kamen eine Fingerverletzung von Stefan Lieberwirth und ein Magentreffer (Faustschlag) gegen Andreas Winter. Bei letzterem hätte es durchaus eine rote Karte geben können. Die Schiedsrichter entschieden aber lediglich auf Freiwurf. Mit 11:13 retteten wir uns in die Halbzeitpause. Es war bereits jetzt ein ganz kurioses Spiel. Die Entscheidungen der Unparteiischen rückten in den Fokus. Beide Seiten wunderten sich über diverse Pfiffe: So gab es für eine normalerweise konforme Aufnahme von vorne eine 2-Minuten-Strafe und Freiwurf für das Reingreifen von hinten in des Gegners Wurfarm. Es war ein Spiel, bei dem wir in der 1. Hälfte bereits 4 Spieler verloren haben, dabei war es eigentlich ein faires Spiel. Die subjektive Meinung des Redakteurs ist, dass wir mit den Entscheidungen deutlich mehr zu knabbern hatten als der Gegner. Hinzu kam, dass die Torhüter von Bommern, besonders Johannes Maiwald, mehr zu fassen bekamen. Lamentieren nützte aber nichts, wir wollten nach der Pause zurückschlagen. Nach 35 gespielten Minuten glich Christian Kutsch aus (14:14). Kurz darauf gab es 2 Zeitstrafen gegen uns. Die doppelte Unterzahl gewannen wir überragend mit 1:0 und gingen wieder in Front. Nun war es endlich ein packendes Derby. Bommern hielt dagegen und führte nach 43 Minuten wieder selbst (17:18). 3 Minuten später erspielten wir uns eine 2-Tore-Führung (46.). Sollten wir nun den Vorsprung verwalten können? Nein! Stattdessen lag Bommern wieder mit 2 Treffern vorn (50.). Tibor Sipos führte geschickt Regie. Wir steckten nicht auf, u.a. 2 ganz wichtige Treffer durch Christian Kutsch brachten uns wieder heran. Pascal Röhrle glich in der 58. Minute zum 25:25 aus. Finn-Helge Schreiber brachte legte wiederum vor (25:26). Auszeit WTV. Noch 1 Minute 20 zu spielen. Nico Röhrle wackelte sich durch, wird gefoult und erzielt den erneuten Ausgleich. Die Schiedsrichter gaben aber Stürmerfoul. Es wäre die Kirsche auf einer ganz bitter schmeckenden Sahnetorte gewesen. Das Spiel war aber noch nicht zu Ende. Auszeit Bommern. Noch 25 Sekunden. Wir entschieden uns dafür ganz offensiv zu decken und den RA werfen zu lassen oder ein Stürmerfoul zu ziehen. Es gab einen freien Wurf, aber nicht von RA sondern zentral vom Kreis. Sebastian Pohl parierte gegen Finn-Helge Schreiber. Noch 15 Sekunden. 2. Welle. Nico Röhrle zog zur Mitte und legte auf Philipp Gallinowski ab, dieser flog durch die Nahtstelle 1-2 hindurch und machte aus der bitteren eine ziemlich süße Sahnetorte. 26:26 Entstand. Eigentlich wollten wir ja gewinnen, bei diesen Umständen ist das Unentschieden aber ein eindeutiger Punktgewinn. Kompliment für diese bärenstarke Moral.

Nächsten Samstag geht es auswärts beim VfL Gladbeck III weiter. Ein Gegner, der seine Punkte vor allem zu Hause holt und dort erst 3 mal verloren hat. Das wird, mit ganz viel Klebe, sicherlich keine leichte Aufgabe. Also, seid dabei und unterstützt uns. Bis dahin, euer WTV

Oliver Weber, Sebastian Pohl; Andreas Winter, Stefan Lieberwirth, Felix Mohri (n.e.), Pascal Röhrle (2), Nils Habermann (6), Nico Röhrle (3), Axel Weber, Simon Wenzel (1), Christian Kutsch (3/1), Philipp Gallinowski (4), Jonas Oberbossel (5/2), Dirk Oberbossel (2)

 

DJK Westfalia Welper : Wittener TV 26:31 (9:16)

Überzeugender Auftritt in Welper trotz 8-minütiger Schwächephase

Gegen Welper stand das 3. Spiel innerhalb einer Woche auf dem Plan. Riemke II und Wetter wurden geschlagen, nun wollten wir auch in Welper gewinnen, wenngleich wir nicht gerade als Favorit in diese Auswärtspartie gingen. Das Hinspiel gewannen wir zwar deutlich mit 29:22, in der engen Halle mit Parkettboden und ordentlich Harz am Ball muss man aber erstmal gewinnen. Lediglich HSG Rauxel-Schwerin und TV Gladbeck konnten in dieser Saison, jeweils knapp mit einem Tor Vorsprung, Punkte aus Welper entführen. Es galt den starken Rückraum um Tobias Lask nicht ins Rollen und André Bauer im Tor nicht ins Spiel kommen zu lassen. Nicht dabei waren: Felix Mohri (Rücken), Kevin Brecht (Fuß), Jascha Gerlach (privat) und Jan Hackerts (Knie).

Zum Spiel: Zunächst führte Welper mit 1:0 und 2:1. Es dauerte 6 Minuten ehe wir durch Axel Weber (2:3) selber in Führung gehen konnten. Das erste Viertel war sehr ausgeglichen und umkämpft, dennoch erspielten wir uns einen verdienten 2-Tore-Vorsprung (5:7, 14.). 3 Minuten später erhöhte Nils Habermann sogar auf 5:10. Die Abwehr stand sattelfest, Sebastian Pohl hielt gut und vorne konnten immer wieder Nadelstiche gesetzt werden. Bis zur Halbzeit schraubten wir das Ergebnis diszipliniert und mit unglaublichem Engagement auf 9:16 in die Höhe. Bis dato lieferten wir eine richtig klasse Vorstellung ab. Zur Hälfte nur 9 Gegentore in Welper, das war schon eine Ansage. Es war ein beruhigender 7-Tore-Vorsprung, die 2. Hälfte musste aber noch gespielt werden. Einige wähnten sich schon beim Siegerbier, das war allerdings ein wenig zu früh, wie die 8 Minuten nach der Pause zeigten. Vorne wurden Bälle überhastet aufs Tor geschmissen, André Bauer schien im Spiel. In der Abwehr ließ man die Jungs aus Welper frei aufs Tor schmeißen und holte sich zudem 3 unnötige Zeitstrafen ab. Das bereits entschiedene Spiel begann von vorne (15:16, 38.). Auszeit WTV. Die nächsten 6 Minuten brachten uns dann zum Glück wieder zurück in die Erfolgsspur. 3 Tore in Serie durch Axel Weber, Nils Habermann sowie Dirk Oberbossel und wir konnten bei 4 Toren vor (16:20, 44.) wieder etwas durchschnaufen. Welper kam in der Folge noch 2 mal auf 3 Tore heran, enger wurde es jedoch nicht mehr. Wir gewannen letztlich mit 26:31. Ein super Auftritt war das, wenn da nicht diese vermaledeiten 8 Minuten nach der Halbzeit gewesen wären. Das darf uns eigentlich nicht passieren. 3 Siege in einer Woche und der damit verbundene 4. Platz lassen uns aber erst einmal zufrieden auf die nächsten Aufgaben schauen.

Am Samstag ist Derby angesagt, wir treffen in heimischer Halle auf TuS Bommern II. Das Hinspiel ging einst nach einer 5-Tore-Führung zur Halbzeit noch ziemlich schusselig mit 2 Toren verloren. Wir haben also etwas wieder gut zu machen. Seid dabei und unterstützt uns! Bis dahin, euer WTV

Christian Frankmann, Sebastian Pohl, Oliver Weber; Christian Kutsch (n.e.), Jonas Oberbossel (5/4), Nico Röhrle (4), Simon Wenzel (n.e.), Dirk Oberbossel (4), Pascal Röhrle (2/1), Nils Habermann (6), Philipp Gallinowski (4), Axel Weber (5), Andreas Winter (1), Stefan Lieberwirth

 

 

Wittener TV : HSG Wetter/Grundschöttel 22:19 (10:10)

WTV entscheidet zähes Nachholspiel für sich

Dienstagabend, Nachholspiel gegen Wetter, eigentlich nicht unsere Paradedisziplin. Das war auch diesmal nicht der Fall, jedoch behielten wir bei großer Hektik, mit viel Herzblut und ein bisschen Glück, die Punkte in Witten. Der eindeutige Heimsieg gegen Riemke vom Wochenende gab uns das nötige Selbstvertrauen, um mit dem entsprechenden Siegeswillen in die Partie gegen Wetter zu gehen. Wir wollten Wetters Rückraum früh attackieren und vorne geduldig spielen. Mit den Verstärkungen Tobias Wesseling, Simon Hewig und Arne Schwarze hat sich Wetter von einem Abstiegskandidaten binnen Kürze zu einem der besseren Teams der Liga gemausert. Beim Spiel nicht dabei waren: Jan Hackerts (Knie), Felix Mohri (Rücken), Kevin Brecht (Fuß) und Christian Kutsch (Trainingsrückstand).

Hinein ins Nachholspiel: Die Anfangsphase sprach für uns, hinten ließen wir wenig zu und agierten vorne abgezockt. Nach 17 Minuten führten wir folgerichtig 7:3. Dann kam jedoch ein Bruch ins Spiel. Im Angriff wurden die Bälle leichtfertig vertändelt, sodass Wetter über Gegenstöße auf 7:6 (21.) herankam. Auszeit WTV. Per 7m und Gegenstoß durch Axel Weber setzten wir uns wieder ab (9:6, 23.). In die Halbzeit mussten wir aber mit einem Unentschieden (10:10). Es kam Hektik in die Partie, im Angriff wollten wir Tore aus dem Stand schmeißen und hinten ließen wir ein bisschen nach, standen nicht mehr so aggressiv auf der Wurfhand. Zurück aus der Kabine brachte Tobias Wesseling die Seinen per 7m mit 10:11 in Front. Es folgten einige Zeitstrafen (1xWTV und 2xWetter) und ein vergebener 7m von uns (4 7m haben wir insgesamt weggeschmissen), ehe wir in der 37. Minute zum 11:11 (Dirk Oberbossel) ausgleichen konnten. Wetter blieb dran, lag mit 12:13 leicht in Führung. Dann warfen wir 3 Tore in Serie (15:13), wobei 2 Steals kurz zuvor auch durchaus als Fouls hätten bewertet werden können. Mit 2 Toren in Front und einem Mann mehr auf dem Eis sprach vieles für uns, nur nutzen konnten wir diesen Vorteil nicht. Die 2. Hälfte war sehr hektisch und mit vielen Fehlern auf beiden Seiten behaftet. Als Außenstehender war das sicherlich nur schwer zu ertragen, an Spannung kaum zu überbieten. Wetter kam abermals heran, glich in der 50. Minute zum 16:16 aus. Ein ganz ganz wichtiges Tor in Unterzahl warf dann Philipp Gallinowski (17:16), indem er unnachahmlich gegen die Hand auf 1-2 durchbrach und den Ball als Roller ins obere lange Eck ablegte. Nico Röhrle bewies ebenfalls absolute Nervenstärke: er nahm sich beim Stande von 17:16 und 18:17 2 Würfe in Unterzahl, die er sich eigentlich so nicht nahmen darf. Egal, Tor entschuldigt bekanntlich alles, 2 Tore vor (19:17, 53.). Noch 7 Minuten auf der Uhr. Es folgte eine rote Karte, nach 3×2, für den Wetteraner Kai Reuter. Vorentscheidung? Nein, immer noch nicht. Wir hielten mit aller Macht die Spannung aufrecht, kassierten über Außen das 19:18 in Überzahl. Doch dann, ja dann brachten uns Philipp Gallinowski und Dirk Oberbossel mit aller Macht auf die Siegerstraße (21:18, 58.). Wetter schaffte nur noch das 21:19, ehe unser Schnapper endgültig den Deckel drauf machte und zum 22:19 Endstand ins leere Tor traf. Das war ganz schön harte Arbeit. In der Hinrunde hätten wir in der Hektik vermutlich nicht so einen kühlen Kopf gezeigt und die Punkte eventuell noch aus der Hand gegeben. Aber wäre, wäre, Fahrradkette und Konjunktiv III gelten hier nicht.

Weiter geht es am Sonntag in Welper. In der Hinrunde lieferten eine sehr gute Leistung ab und gingen als verdienter Sieger vom Feld. In Wetter, mit Harz und einem sehr heimstarken Gegner, wird das eine ganz schön knifflige Aufgabe. Wir wollen alles dafür tun, um auch dort zu bestehen. Also begleitet und feuert uns an! Euer WTV

Oliver Weber (1), Sebastian Pohl, Christian Frankmann (n.e.); Andreas Winter (3), Nico Röhrle (2), Dirk Oberbossel (4), Stefan Lieberwirth (4), Axel Weber (3/1), Nils Habermann, Pascal Röhrle, Philipp Gallinowski (3), Simon Wenzel (1), Jonas Oberbossel (1), Jascha Gerlach

 

 

Wittener TV : SV Teutonia Riemke II 31:24 (13:9)

10 Habermann-Tore beim Debut von Jonas Oberbossel

Die Winterpause ist vorbei, das 1. Pflichtspiel des neuen Jahres stand auf dem Zettel. Der Gegner war die Zweitvertretung der Teutonia aus Riemke. In der Hinrunde mussten wir uns noch denkbar knapp mit einem Tor geschlagen geben. Das sollte diesmal anders laufen. Die letzten 3 Wochen haben wir richtig gut trainiert, sodass wir dem Anpfiff ordentlich entgegen fieberten. Nicht dabei waren Jan Hackerts (Kreuzbandriss), Felix Mohri (Aufbautraining nach Bandscheibenvorfall), Christian Kutsch (Trainingsrückstand), Christian Frankmann (privat) und Kevin Brecht (Außenknöchelfraktur). Bevor es nun hinein ins Spiel geht, möchten wir an dieser Stelle nochmal einen weiteren Neuzugang ganz herzlich begrüßen: Jonas Oberbossel. Er kam in der Winterpause vom Ligakonkurrenten HSV Herbede, um nun endlich mit seinem Vater zusammen zu spielen. Willkommen beim WTV, Jonas!

Zum Spiel: Wir spielten vom Beginn an überlegen und konnten uns so Tor um Tor absetzen (6:3, 15.). Im Angriff warteten wir zumeist auf klare Chancen und standen in der Deckung überwiegend kompakt. Probleme hatten wir vorne mit Kreisanspielen, die waren so manches Mal doch ein bisschen zu optimistisch. Das mag aber auch an der neuen Rolle für Stefan Lieberwirth gelegen haben, der aber insgesamt eine sehr überzeugende Partie ablieferte. Mit viel Disziplin und Wille konnten wir uns zur Halbzeit auf 13:9 absetzen und dank einer super Leistung völlig entspannt zum Pausentee über gehen. Unmittelbar nach der Pause kam dann das Highlight des Spiels: Jonas Oberbossel erzielte per Tempogegenstoss sein erstes Pflichtspieltor für den WTV, phänomenal, die Halle stand Kopf. Nach 36 Minuten stand es bereits 18:11. Die Partie war aber gewiss noch nicht zu Ende. Riemke kam schnell wieder auf 4 Tore heran. Den Abstand noch enger zu gestalten, schafften die Gäste aus Bochum aber nicht mehr. Stattdessen verdoppelten wir diesen sogar (24:16, 47.). Lobend erwähnt werden muss Jascha Gerlach, der seine Sache vorne und hinten, mit einer unglaublichen Ruhe, sehr gut machte. Am Ende gewannen wir mit 31:24. Eine sehr überzeugende Leistung der gesamten Mannschaft war das, wobei ein Mann besonders hervorgehoben werden muss. Nils Habermann feuerte gekonnt aus allen Lagen, ob über den Block, am Mann vorbei oder im Fallen. Die Bälle waren alle drin und schlugen mit einer unglaublichen Wucht im Netz ein. Ganz stark, Nils! Das lässt uns optimistisch auf die weiteren Aufgaben in der Zukunft blicken.

Am morgigen Dienstag findet das Nachholspiel gegen HSG Wetter/Grundschöttel statt. Wetter hat am Wochenende gegen Hombruch verloren, ist aber aufgrund der Verstärkung durch Tobias Wesseling (spielte schonmal in der 2. Liga) und der 4-Spiele-Siegesserie vor den Weihnachtsferien ein dicker Brocken, den es erstmal aus dem Weg zu räumen gilt. Also seid dabei und feuert uns an! Bis morgen, euer WTV

Werner Heintze, Oliver Weber, Sebastian Pohl; Andreas Winter (2), Stefan Lieberwirth (2), Pascal Röhrle (1), Dirk Oberbossel (6/4), Jascha Gerlach (1/1), Nils Habermann (10), Axel Weber (1), Simon Wenzel (1), Nico Röhrle (5), Philipp Gallinowski, Jonas Oberbossel (2)

 

 

FC Schalke 04 II : Wittener TV 29:30 (16:15)

Andreas Winter überragt auf Schalke

Letzte Woche haben wir unnötig gegen den aktuellen Tabellenführer HSG Rauxel-Schwerin verloren (22:23). Das letzte Spiel des Jahres fand auf Schalke statt. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause. Die Trainingswoche verlief aber mal wieder schlecht, Freitag spielten wir ohne Trainer 45 Minuten lang Fußball. Dennoch fuhren wir mit einem absoluten Siegeswillen nach Gelsenkirchen. Vorgaben gab es quasi keine, wir wollten lediglich das Tempo hoch halten. Nicht dabei waren Torben Olenik (beruflich), Nils Habermann (Urlaub), Felix Mohri (Rücken) und Jan Hackerts (Knie).

Hinein ins Abendspiel: Schalke kam besser in die Partie, lag nach 7 Minuten mit 5:2 in Front. Hinten hatten wir noch nicht so den Zugriff auf Halb und Mitte. Vorne nahmen wir uns viele Halbchancen. Wir konzentrierten uns etwas mehr und konnten wenig später zum 6:6 (11., Andreas Winter) ausgleichen. Dirk Oberbossel brachte die Seinen in der 18. Minute mit 2 Toren in Führung (8:10). Diesen Vorsprung konnten wir jedoch nicht halten, Schalke blieb dran. Das Pendel schlug daraufhin um, die Heimmannschaft führte nun mit 14:12 (27.). Mit einem knappen Rückstand (16:15) ging es in die Kabine. Besonders Jerome Barth war für uns nicht zu packen. Der alte Mann kam insgesamt auf satte 13 Buden. Nach der Pause schafften wir die erneute Wende (19:22, 38.). Oliver Weber ließ immer mal wieder sein Können aufblitzen, zeigte eine gute Partie. Besonders sicher war er gegen die Kopfleger-Versuche von Marcel Mackowiak, Felix Mohri hatte unter der Woche nochmal besonders darauf hingewiesen. Der 3-Tore-Vorsprung war jedoch kein Anlass die Füße hochlegen zu können, Schalke blieb dran, verkürzte auf 24:25 (49.). Wieder konnten wir uns etwas absetzen (25:29, 54.). Das sollte eigentlich die Vorentscheidung sein. Von wegen. Unser Stärkster, Andreas Winter, musste nach seiner 3. Zeitstrafe vom Feld. Er zeigte nach langer Zeit mal wieder sein wahres Können, ging vorne konsequent auf 1-2, ackerte hinten für 2 und erzielte unglaubliche 7/7 Tore bei 10 Versuchen. Gut, dass wir unter der Woche im Zuge der 5-Fragen an… noch mit Andreas gesprochen haben. So, zurück zum Spiel. 6 Minuten waren es noch. Schalke deckte fortan offener. Wir wurden hektisch und nervös, waren mit den Gedanken möglicherweise schon bei der anschließenden Weihnachtsfeier. Jerome Barth erzielte einen Doppelpack. Es waren nur noch 2 Tore Vorsprung. Dann bekam Jerome Barth eine 2-Minuten-Strafe und Kevin Brecht traf zum 27:30 (56.). Entscheidung? Nein, immer noch nicht. Schalke traf zum 29:30 (58.). Noch 2 Minuten. Pascal Röhrle kassierte kurz vor dem Ende eine Zeitstrafe. Noch 20 Sekunden. Überzahl Schalke. Die Hausherren trafen 10 Sekunden vor dem Abpfiff zum Ausgleich, jedoch ertönte die Sirene aufgrund einer gelegten grünen Karte einen Mü zuvor. Kein Tor. Auszeit Schalke. Die Hausherren brachten den 7. Feldspieler. Der letzte Angriff verpuffte jedoch. Auswärtssieg auf Schalke! Im Anschluss an das Spiel feierten wir ausgiebig auf dem Wittener Weihnachtsmarkt.

Nun verabschieden wir uns in die verdiente Weihnachtspause. Vielen Dank für die Unterstützung im Jahr 2018! Der WTV wünscht all seinen Mitgliedern, Sponsoren, Freunden, Fans und Sympathisanten fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!🎅🏻💥

Weiter geht es dann mit den Stadtmeisterschaften in Bommern, gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden (1×30 Minuten) sowie den Spielen um den 3. Platz (2×20) und dem Finale (2×30). Wir spielen am Donnerstag, den 3. Januar um 18 Uhr, gegen SG ETSV Ruhrtal Witten und um 20:15 Uhr gegen TuS Bommern II. Am Samstag geht es dann um 17:30 Uhr gegen TuS Bommern und um 19:45 Uhr gegen HSV Herbede. Die Finalspiele finden am 6.1. um 16:50 Uhr und um 18 Uhr statt.

Den Ligabetrieb nehmen wir am 13.01.19 wieder auf. Wir treffen in der heimischen Kreissporthalle auf die HSG Wetter/Grundschöttel. Der Gegner konnte die letzten 4 Spiele allesamt recht deutlich gewinnen und sich somit aus dem Tabellenkeller befreien. Die Mannschaft aus Wetter hat sich kurzfristig verstärkt, trotzdem wollen wir dieses Spiel für uns entscheiden.

Also seid im nächsten Jahr wieder mit dabei und feuert uns an! Bis dahin, euer WTV

Oliver Weber, Sebastian Pohl (n.e.), Werner Heintze (n.e.); Axel Weber (2), Dirk Oberbossel (3), Pascal Röhrle, Stefan Lieberwirth, Philipp Gallinowski (4), Simon Wenzel (1), Matthias Brandt, Nico Röhrle (4), Christian Kutsch (n.e.), Kevin Brecht (9/4), Andreas Winter (7)

 

Wittener TV : HSG Rauxel-Schwerin 22:23 (12:12)

WTV schlägt sich mal wieder selbst

Letzte Woche gewannen wir, in einem sehr engen Spiel, in Erkenschwick. Nun ging es gegen den Tabellenführer aus Castrop. Vergangene Saison haben wir den Gegner in eigener Halle noch klar dominiert, diesmal sollte dies aber anders sein. Die Trainingswoche verlief schlecht, Freitag konnten wir aufgrund einer geschlossenen Halle nicht trainieren. Wir beschäftigten uns, auf und neben der Platte, mit ganz vielen Dingen, nur leider zu wenig mit uns und dem Spiel. Unter der Woche wurde angesprochen, Björn Wieser von LA und Lukas Steihoff von RL/RR frühzeitig anzugehen bzw. am Torwurf zu hindern. Dieses Vorhaben konnten wir insgesamt nicht umsetzen, durften die Gegner viel zu oft ohne Kontakt oder Blockecke aufs Tor schmeißen. Dass trotzdem so wenig Gegentreffer fielen, lag vornehmlich am gut aufgelegten Schlussmann Sebastian Pohl. Nicht dabei waren Jan Hackerts (Knie), Felix Mohri (Rücken) und Christian Kutsch (nicht berücksichtigt).

Auf geht’s ins Spiel gegen den Tabellenführer: Ganz schön holprig war der Beginn, so führte Rauxel nach 5 Minuten mit 0:2. Dann fingen auch wir an mitzuspielen. Nach 3 7m Toren von Kevin Brecht und einem Kontertor von Axel Weber stand es nach 12 Minuten 4:2. Wir kontrollierten in der Phase bis zum 9:6 (20.) das Spiel. Auszeit Rauxel. Im Anschluss kommen wir in Ballbesitz, Gegenstoßpass, abgefangen und zusätzlich noch 2 min abgeholt. Anstatt auf 10:6 wegzugehen, steht es auf einmal 9:10 (26.). Eine Phase in der wir diese Partie zu unseren Gunsten hätten entscheiden können. Zur Halbzeit stand es 12:12. Wir haben hinten die Leute nicht attackiert, krumme Dinger von Außen kassiert, vorne den Torwart abgeworfen und uns viel zu oft mit den Schiedsrichtern beschäftigt. Hinein in den zweiten Spielabschnitt: Rauxel-Schwerin kam wie zu Beginn besser ins Spiel und führte mit 12:14. Wir kamen wieder heran, ehe der Gegner erneut mit 2 Toren in Führung ging 17:19, 42.). 2 Minuten später (18:19) nahm unser Trainer Platz auf der Tribüne: er bekam zunächst gelb, dann folgte eine 2-Minuten-Strafe und sogar die rote Karte. Dennoch ließen wir Rauxel nicht enteilen, trafen stattdessen in Unterzahl zum erneuten Ausgleich (20:20, 49.). Anschließend warf Philipp Gallinowski das 21:20, Pohl parierte einen 7m und Nils Habermann traf zum 22:20 (50.). Es sprach vieles für uns, konnten wir sogar erneut den Ball gewinnen und hatten die Chance mit 3 Toren in Führung zu gehen. Es sollte nicht sein, wir verwarfen frei von 6. 10 Freie waren es in diesem Spiel bestimmt. Nico Röhrle wurde kurz genommen, wir spielten Harakiri und trafen keine richtigen Entscheidungen mehr. Rauxel drehte die Partie 5 Minuten vor dem Ende per 7m zum 22:23 (55.). Wir schafften es nicht mehr die Kugel unter zu bekommen. 30 Sekunden vor dem Ende nahmen wir eine Auszeit, es kam der 7. Feldspieler. Axel Weber wurde auf RA frei gespielt und zog in Richtung Tor. Der gegnerische Deckungsspieler lief meterweit durch den Kreis. Die Schiedsrichter gaben anstatt des fälligen Strafwurfs ein Stürmerfoul. Es war die Sahnehaube auf ein vermurkstes Spiel. Wir treten auf der Stelle, machen zu oft dieselben Fehler, schade, bei der ganzen Qualität die in unserer Mannschaft steckt.

Am Samstag spielen wir um 17:30 Uhr in Gelsenkirchen gegen den FC Schalke 04 II. Dort hängen die Trauben sehr hoch, so ist immer ungewiss ob die Truppe aus ihrem Oberligakader verstärkt wird. Also, kommt mit und feuert uns an! Danach ist erstmal Pause.

Oliver Weber, Sebastian Pohl; Simon Wenzel (2), Axel Weber (3), Philipp Gallinowski (1), Torben Olenik, Nico Röhrle (3), Kevin Brecht (7/6), Dirk Oberbossel, Stefan Lieberwirth, Pascal Röhrle (3), Andreas Winter, Matthias Brandt (n.e.), Nils Habermann (3)

 

 

FC Erkenschwick : Wittener TV 25:29 (13:13)

Wir erinnern noch einmal schnell an das vergangene Spiel gegen Hombruch II, in dem wir eine tolle Moral bewiesen, einen 6-Tore-Rückstand aufgeholt, aber dennoch einen Punkt verschenkt haben. Erkenschwick stand auf dem Programm. Ein Team mit einer guten Mischung aus alt und jung, welches aber in der Crunchtime ein bisschen zu sehr von ihrem Routinier Christian Drüppel abhängig ist. Wir wollten, um ein bisschen weiter weg aus den unteren Regionen zu gelangen, unbedingt punkten. Unser Trainer war im Urlaub. Es übernahmen Matthias Brandt und Jan Löffler. Ebenfalls nicht am Spiel teilnehmen konnten: Felix Mohri (Rücken), Jan Hackerts (Knie), Torben Olenik (schwerwiegender Infekt) und Simon Wenzel (Urlaub). Wir nahmen uns vor, vorne die Kugel fliegen zu lassen, klare Chancen zu kreieren und hinten auf 3 Dinge zu achten: Christian Drüppel auf LA, Sebastian Dücker am Kreis und die im 1-1 starken Wyink-Brüder (Torben und Mats) auf den Halbpositionen.

Nun also hinein in dieses Duell: Erkenschwick legte direkt los wie die Feuerwehr, spielte vorne und hinten mit einer 4-2, für die Bezirksliga war das schon ganz großes Tennis. Man sah, dass sich Trainer Jens Körner etwas vorgenommen hat, damit waren wir völlig überfordert. Hinten bekamen wir die Wyink überhaupt nicht in den Griff und im Angriff vertendelten wir die Bälle fahrlässig. Folgerichtig stand es nach 14 Minuten 7:2 für Erkenschwick. Auszeit WTV, neu fokussiert und es wurde auf einmal viel besser. Es dauerte leidiglich 5 Minuten bis wir zum 7:7 (Pascal Röhrle) ausgleichen konnten. In der 25. Minute konnten wir dann sogar mit 2 Toren in Führung gehen. Zudem wurde Torben Wyink aufgrund eines harten Foulspiels mit einer roten Karte bestraft, was uns natürlich super in die Karten spielte. Leider konnten wir uns danach nicht weiter absetzen, auch weil sich Sebastian Pohl in dieser Phase und in der gesamten Halbzeit zu viele „Ostereier“ fing. In den letzten 10 Sekunden kassierten wir erst einen Kempa und nach einem Schnellfeuerschuss sogar noch den Ausgleich zum 13:13. Ein Unentschieden zur Pause war nach dem Spielverlauf durchaus leistungsgerecht, obwohl wir die erste Viertelstunde quasi garnicht mitgespielt haben. Oliver Weber kam, er sollte noch zu einem wichtigen Faktor avancieren. Im zweiten Spielabschnitt ging es hin und her. Keine Mannschaft konnte sich mehr als ein Tor vom Gegner distanzieren. So stand es nach 43 Minuten 17:17. Oliver Weber parierte in diesem Abschnitt bereits 2 7m, nahm insgesamt lieber „Freie“ als „Torwart-Bälle“ weg. 3 Minuten später traf Christian Drüppel per 7m zum 19:17, es waren nun 2 Tore Rückstand. Wir nahmen vorne nicht die richtigen Würfe. Mit den Hereinnahmen von Nico Röhrle und Nils Habermann sollte sich dies ändern. 3 Minuten vor dem Ende traf Florian Mersdorf zum 25:25. Es sollte in dieser Partie das letzte Tor für Erkenschwick gewesen sein. Zum Schluss stand da, mit 4 Toren, ein etwas zu deutlicher Sieg. Erkenschwick war der erwartet unangenehme Gegner. Ein ganz wichtiger Sieg war das! Besonders herauszuheben sind Philipp Gallinowski, der im Angriff eine ausgesprochen gute Leistung zeigte und eben der bereits angesprochene Oliver Weber mit immens wichtigen Paraden von 6m.

Am Samstag, den 08.12.18, bestreiten wir unser letztes Heimspiel in diesem Jahr. Uns erwartet der Tabellenführer HSG Rauxel-Schwerin. Die Truppe hat im Vergleich zur letzten Saison, mit einem neuen Trainer, einen ordentlichen Schub nach vorne gemacht. Diese Aufgabe wollen wir gemeinsam mit euch angehen, also seid dabei und macht ordentlich Alarm. Bis dahin, euer WTV

Oliver Weber, Sebastian Pohl; Christian Kutsch, Andreas Winter, Nico Röhrle (2), Axel Weber (2), Dirk Oberbossel (3), Nils Habermann (5), Stefan Lieberwirth, Kevin Brecht (10/7), Pascal Röhrle (2), Philipp Gallinowski (5)

 

 

Wittener TV : TuS Westfalia Hombruch II 24:24 (8:12)

Trotz toller Aufholjagd Punkt verschenkt

Nach dem deutlichen Sieg in Suderwich wollten wir daheim gegen Hombruch nachlegen. Die Trainingswoche gestaltete sich aber alles andere als optimal. Dienstag trainierten wir ohne Trainer und am Freitag nur mit 9 Männekes. Dennoch ist uns Hombruch ja bekannt, sodass der Trainingsfortschritt nur sekundäre Wichtigkeit hatte. Unser Ziel für das Spiel war es die Kreise von Patrick Hoffmann und Marc Lauritsch einzuengen. Nicht dabei waren Felix Mohri (Rücken), Jan Hackerts (Knie), Nico Röhrle (privat), Torben Olenik (Erkältung) und Nils Habermann (Knie).

Zum Spiel: Hombruch sollte den besseren Start erwischen, führte nach 10 Minuten mit 2:4. Der Gegner aus der Bierstadt spielte im Angriff ganz ruhig und überlegt. Es war teilweise so langsam, es hätte einen nicht wundern können, wenn einige Akteure in Badelatschen auf der Platte stünden. Wir ließen sie gewähren, wenn wir Zweikämpfe führten, dann waren diese eher virtueller Natur. Vorne wollten wir mit dem Kopf durch die Wand. So gab es zumeist zwei „schnelle“ Pässe, der Ball wurde unter den Arm genommen und es ging los in Richtung Hombrucher Bollwerk, mit mäßigem Erfolg. Falls doch mal etwas durchkam, stand da ja auch noch ein Benjamin Hoffmann. Er erwischte einen guten Tag, nahm viele unserer Schüsse gekonnt weg. Auch die nächsten 10 Minuten verliefen ähnlich. Hombruch führte nunmehr mit 4:8, (22.). Mittlerweile standen wir hinten offensiver gegen Patrick Hoffmann. Nur leider nicht offensiv genug, sodass er immer noch prellend auf die Deckung „gehen“ und den Ball auf seine Mitspieler ablegen durfte. Ansonsten ging Gefahr über Außen aus. Unsere Außenverteidiger ließen ihren Gegenspielern leider zu häufig zu viel Freiraum. Des Weiteren kassierten wir bestimmt 4 abgefälschte Bälle von der Mitte. Es war kaum zu ertragen, was wir für Gegentore kassierten. Bis zur Halbzeit sollte sich der 4-Tore-Rückstand nicht mehr aufholen lassen. Es ging mit 8:12 in die Kabine. Es dauerte bis zur 40. Minute (12:18) bis man endlich mal erkannte, dass man vermutlich verlieren würde, wenn man weiterhin nur reagierte anstatt zu agieren. Wir zogen nun 2 Spieler vor, deckten noch offensiver, nahmen Patrick Hoffmann ganz raus. Es wurde schlagartig besser, über Ballgewinne und Gegenstösse kamen wir heran, machten das Spiel wieder spannend. Nach 42 Minuten stand es plötzlich 17:18. Im Angriff wurde nun länger und mit mehr Druck gespielt. In der 45. Minuten erzielten wir den Ausgleich (19:19). Sollte die Partie nun kippen? Nein, Hombruch spielte wieder mehr über Außen und wir schmissen den Ball das ein ums andere Mal zu hektisch weg. Nach 53 Minuten stand es 19:22. 3 Minuten später glichen wir wieder aus. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hombruch legte vor (22:23). So ging es bis zum 24:24 durch Dirk Oberbossel hin und her. Es waren noch 1:20 zu spielen. Hombruch vertendelte den Ball. Bei 59:24 nahmen wir eine Auszeit. Pascal Röhrle bekam den Ball, warf frei von 6m, Benni Hoffmann parierte. Noch 7 Sekunden. Gegenstoss Marc Lauritsch, doch dieser verstolperte. Unentschieden! Puh, erstmal durchpusten. Toll zurückgekämpft! Nach 40 verschlafenen Minuten ist das ein verlorener Punkt.

Nächsten Samstag spielen wir um 18:30 Uhr in Erkenschwick. Das wird sicherlich eine schwierige Auswärtspartie. Seid dabei und unterstützt uns!

Oliver Weber, Sebastian Pohl, Werner Heintze; Andreas Winter, Christian Kutsch, Simon Wenzel, Matthias Brandt (n.e.), Philipp Gallinowski (2), Axel Weber (3), Kevin Brecht (4/7), Pascal Röhrle (6), Stefan Lieberwirth (5), Dirk Oberbossel (1)

 

 

SG Suderwich : Wittener TV 20:29 (10:15)

WTV ergattert die ersten beiden Auswärtszähler

Der Schwung aus dem Heimsieg gegen Hattingen II wurde mit in eine gute Trainingswoche genommen. Suderwich stand auf dem Zettel. Ein unangenhmer Gegner, der hauptsächlich von 3 Spielern (Anderle, Radtke und Kotke) getragen wird. Wir nahmen uns vor, besonnen unseren Streifen auf die Platte zu bringen. Matthias Brandt meldete sich, nachdem er im vergangenen Spiel den Posten des Coaches übernahm, wieder als aktiver Spieler zurück. Zudem gab Nils Habermann endlich seinen Einstand, es sollte ein famoser sein. Nicht mit dabei waren Torben Olenik (Arbeit), Jan Hackerts (Erkältung), Christian Kutsch (Urlaub), Felix Mohri (Bandscheibenvorfall), Jascha Gerlach (Rücken) und Stefan Lieberwirth. Sportskamerad Martin Meiser, dem wir hier herzlichst grüßen wollen, befindet sich derzeit in Südafrika. Schöne Zeit Maddin! Eine erfreuliche Nachricht gibt es aus dem Hause Lieberwirth zu berichten: Oskar kam am 11.11. zur Welt. Herzlich Willkommen! An dieser Stelle wünschen wir euch viel Glück!

Hinein ins Sonntagabendspiel: Es ging ein bisschen hektisch los, so gab es Ballverluste auf beiden Seiten, Der Gastgeber ging per Gegenstoss mit 1:0 (3. Minute) in Führung. Dies sollte an diesem Abend nicht nur das erste sondern auch gleichzeitig das letzte Mal gewesen sein. Nach 5 Minuten führten wir nach einer gut ausgespielten 2. Welle mit 2:3 (Nico Röhrle). Eine Minute später erhielt Suderwichs Steffen Czirski die rote Karte. Er hat Simon Wenzel in unserem Gegenstoss einfach von hinten umgerissen. In der Folge setzten wir uns erstmalig auf 3 Tore ab (Gegenstoss von Axel Weber zum 2:5, 9.). Suderwich kam, begünstigt durch Abspielfehler und Unachtsamkeiten in der Deckung, auf 6:8 (17.) heran. Wir übernahmen aber schnell wieder die Kontrolle. Nach 18 Minuten kam dann Nils Habermann zu seinem Debüt. Er nahm sich quasi direkt im ersten Angriff die Pille in die Hand und pfefferte diese in die Maschen des Gegners, die WTV-Bank jubelte (6:10). Nach 20 Minuten konnte Sebastian Pohl einen 7m gegen Jan Anderle entschärfen. In der Folge setzten wir uns kontinuierlich ab. Zur Halbzeit stand es 10:15. Es war bereits zu diesem Zeitpunkt eine engagierte und gute Leistung der WTV’ler. Da lief zwar nicht immer alles glatt, so war es aber insgesamt ein ansprechender Auftritt der gesamten Mannschaft. Nach dem Pausentee benötigten wir 5 Minuten um wieder in Tritt zu kommen. Suderwich kam zunächst auf 15:12 heran, ehe wir das 12:16 erzielten. Erst nach der 40. Spielminute konnten wir uns ein bisschen weiter absetzen (Nils Habermann zum 14:19, 43.). Das Spiel wurde anschließend recht souverän heruntergespielt. 16:23 stand es in der 50. Minute. Oliver Weber zeigte in der 2. Hälfte eine gute Leistung zwischen den Pfosten. Dann gab es wieder einen Grund zu jubeln. Unser Kapitän Matthias Brandt erzielte das Tor zum 16:25 (52.) Stark Tobbe! Zum Ende stand ein 20:29 auf der Uhr. Es war ein verdienter Sieg mit dem wir zufrieden sein können. Nun gilt es weiter dran zu bleiben. Die 10 Minuspunkte liegen doch immer noch ganz schön schwer im Magen.

Nun haben wir erstmal spielfrei. Am 24.11. treffen wir dann in der heimischen Kreissporthalle auf Westfalia Hombruch II. Eine Truppe mit erfahrenen Hasen, die ab und an auch mal Verstärkung aus der Ersten (Verbandsliga) mit an Bord haben. Seid dabei und feuert uns an! Bis dahin, bleibt sportlich!

Oliver Weber, Werner Heintze, Sebastian Pohl; Kevin Brecht (2/1), Dirk Oberbossel (1), Simon Wenzel (1), Pascal Röhrle (4), Axel Weber (4), Phlipp Gallinowski (2), Nico Röhrle (5), Andreas Winter (2), Matthias Brandt (1), Nils Habermann (7)

 

 

Wittener TV : TuS Hattingen II 29:20 (11:9)

Überzeugender Sieg im EN-Derby gegen Hattingen

Nachdem wir letzte Woche gegen Haltern II denkbar knapp verloren haben, wollten wir im Heimspiel gegen Hattingen II unbedingt wieder gewinnen. Unser Trainer konnte die Woche über, job- und urlaubsbedingt, weder das Training leiten noch beim Spiel coachen. El Capitano Matthias „Tobbe“ Brandt übernahm. Der Fokus lag in der Trainingswoche und dem Spiel darauf, den Spielfluss hoch zu halten und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Zudem sprachen wir über die Stärken der für die Liga außergewöhnlich guten Rückraumspieler Maximilian Schäfer und Jakob Jäger. Die beiden sind eher Kandidaten für Hattingens Erstvertretung, die in der Verbandsliga aktiv ist. Nicht mitspielen konnten Nils Habermann (Urlaub), Felix Mohri (erneuter Bandscheibenvorfall), Oliver Weber (Rücken), Jascha Gerlach (Rücken) und Jan Hackerts (Erkältung). Philipp Gallinowski (Pferdekuss) und Sebastian Pohl (Erkältung) gingen angeschlagen ins Spiel. Erfreulich war, dass Werner Otto Heintze nach überstandenen Fersenprobleme, pünktlich zum Spiel, wieder zurück in den Kader rutschte.

Hinein ins EN-Derby: Wir starteten mit A. Weber, Lieberwirth, Gallinowski, Winter, Wenzel, Oberbossel und Pohl. Hattingen führte zunächst mit 1:3, dann aber konnten wir zum 4:4 (10.) ausgleichen. Nach weiteren 4 Minuten brachte Jakob Jäger seine Farben mit 4:6 in Front. Wir konnten wiederum ausgleichen und ingen in der 25. Spielminute selbst in Front (9:8, Gallinowski). Ein, bis dato, unterhaltsames Spiel, welches sich jedoch auf einem überschaubaren Niveau befand. Die Halbzeitführung von 11:9 war verdient. Die Zeichen standen auf Sieg. Nach der Pause bekam Jakob Jäger nach 2 gespielten Minuten die dritte Zeitstrafe und somit folgerichtig die rote Karte, eine herbe Schwächung für den TuS, zumal alle 3 2-Minuten-Strafen aus der Kategorie „unnötig“ stammten. Wir setzten uns auf 15:10 (35.) ab. Hattingen nahm eine Auszeit. Das Spiel der Gäste verlagerte sich nun immer häufiger auf 1-1-Duelle von Maximilian Schäfer. Nach weiteren 5 Minuten erhöhten wir auf 20:12, die Partie war so gut wie entschieden. Werner Heintze kam aufs Parkett und hielt nach einigen Eingewöhnungsminuten wie immer, indem er Bälle einfach, stoisch stehenbleibend, abkochte. Das Spiel plätscherte in der Folge nur noch so dahin. Simon Wenzel verweigerte kurz vor dem Ende, per Gegenstoß, das 30. Tor. Wir gewannen überzeugend, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, mit 29:20. Das war eine Leistung auf der man aufbauen kann. Kompliment noch einmal an den Interimscoach „Tobi“!

Nächste Woche spielen wir in Suderwich. Da möchten wir auch wieder gewinnen. Seid mit dabei und feuert uns an!

Werner Heintze, Sebastian Pohl; Kevin Brecht (5/4), Nico Röhrle, Dirk Oberbossel (8), Philipp Gallinowski (4), Axel Weber (3), Simon Wenzel (4), Stefan Lieberwirth (2), Christian Kutsch, Pascal Röhrle (n.e.), Torben Olenik, Andreas Winter (3)

 

HSC Haltern Sythen II : Wittener TV 25:24 (15:9)

Knappe Niederlage in Haltern

Die Herbstferien haben wir genutzt um mal etwas durchzupusten. Danach bereiteten wir uns intensiv auf Halterns Deckung vor. So ging es also Sonntag Abend gut vorbereitet auf nach Haltern. Nicht mitwirken konnten Felix Mohri (Rücken), Oliver Weber (Rücken), Matthias Brandt (Aufbautraining), Jascha Gerlach (Flitterwochen) und Nils Habermann (Urlaub). An dieser Stelle nochmal herzlich willkommen Nils, schön, dass du dich für uns entschieden hast!

Nun zur Partie: Wir hatten besonders in der 1. Hälfte große Probleme mit dem übermäßigen Harz. So fehlte es im Angriff doch häufig an Spielstruktur. Nach 10 Minuten war das Spiel mit 5:4 aber noch ausgeglichen. In der Folge war es vor allem Justus Krause, der die Seinen immer weiter Front brachte (11:6, 21.). Der Junge hat schon nen ordentlich Schmiss in petto. Bis zur Pause wurde es gefühlt etwas besser, der Rückstand wuchs aber dennoch an. Das 15:9 zum Pausentee war leistungsgerecht. Zurück aus der Kabine hatten wir irgendwie mehr Zugriff auf das Spiel. In der 40. Spielminuten konnten wir auf 3 verkürzen. Es entwickelte sich eine spannende Partie. Erfreulich im Vergleich zu den letzten beiden Auftritten in der Seestadt, die wir jeweils mit ca. 10 Toren Unterschied doch sehr deutlich verloren haben. Es wurde enger und enger, in der 50. Minute konnten wir endlich ausgleichen. Sollte das Spiel nun zu unseren Gunsten ausgehen? Pascal Röhrle brachte uns mit 21:23 in Führung (54.). In der 56. glich Haltern wieder aus (23:23). Der Sieg war uns jedoch nicht vergönnt. Wir verloren unterm Strich verdient mit 25:24. Eine Niederlage, die aufgrund der Moral durchaus auch positiv zu bewerten ist. Es passt zu unserer Situation, dass wir schon wieder mit einem Tor Unterschied verloren haben.

Nächste Woche Samstag spielen wir am Samstag um 19 Uhr zu Hause gegen Hattingen II. Da wollen wir wieder gewinnen. Seid dabei und unterstützt uns!

Jan Hackerts, Sebastian Pohl; Kevin Brecht (7/6), Andreas Winter (1), Christian Kutsch (n.e.), Nico Röhrle (2), Stefan Lieberwirth, Pascal Röhrle (4), Philipp Gallinowski (1), Dirk Oberbossel (4/1), Simon Wenzel (2), Axel Weber (1), Torben Olenik (2)

 

Wittener TV : HSV Herbede 27:29 (11:13)

Löchrige Deckung führt zu verdienter Niederlage gegen Herbede

Am Dienstag haben wir das Spiel beim TV Gladbeck insbesondere im Angriff verloren. Im sehr umkämpften Lokalderby gegen Herbede war es nun die Defensive. In der heimischen Halle 29 Gegentore zu bekommen ist in der Bezirksliga einfach zu viel, zumal Herbede immer wieder nur mit einem einfachen Parallelpass zu aussichtsreichen Chancen kam. Vorne waren es mal wieder eher Einzelaktionen, die uns zum Torerfolg brachten. So fehlen doch häufig die Lösungen im letzten Drittel. Nun haben wir schon 4 Spiele verloren und stehen damit ziemlich unten in der Tabelle. Zum Glück sind jetzt Herbstferien, da gilt es sich neu zu sammeln. Beim Spiel nicht dabei waren Matthias Brandt, Christian Kutsch, Sascha Gerlach und Martin Meiser, außerdem konnte Felix Mohri mit seinen Rückenbeschwerden noch nicht wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

In der 1. Hälfte war Herbede zumeist hauchdünn vorne. So stand es nach 10 Minuten 4:5. Nach 13 Minuten waren es sogar 3 Tore Differenz. Besondere Schwierigkeiten hatten wir mit dem Matchwinner Lennart Hein, der von RR immer wieder geschickt zur Mitte prellte und auf RL passte. Nach diesem Muster verlief gefühlt das gesamte Spiel. Alexander Czerkawski und Steffen Ehrhardt haben den Raum auf RL oft gut genutzt. Mit Kampf und Wille blieben wir jedoch dran. Über 8:10 (20.) ging es mit einem 11:13 in die Pause. Es war also noch alles drin. In der 2. Hälfte wurde es aber leider kontinuierlich schlechter. So hielten wir bis zur 40. den Anschluss (17:19), verloren dann aber immer mehr den Faden. Nach 47 Minuten führte Herbede folgerichtig deutlicher (18:22). Es wirkte nicht so, als ob wir uns davon nochmal erholen könnten. Eine offensivere Deckung brachte uns nochmal auf 3 Tore heran (53.). Es wurden danach aber sogar 5 Tore Rückstand (58.), die Messe war gelesen. Ein bisschen Ergebniskosmetik konnten wir noch betreiben, mehr aber auch nicht. Am Ende stand da ein 27:29 auf der Uhr. Eine ganz bittere Pille war das.

Nach den Ferien geht es in Haltern weiter. Das wird mit ganz viel Kleister sicherlich kein Selbstläufer. Über Unterstützung im weit entfernten Auswärtsspiel würden wir uns sehr freuen!

Jan Hackerts, Oliver Weber, Sebastian Pohl; Axel Weber (3), Simon Wenzel (2), Torben Olenik (1), Philipp Gallinowski (5), Kevin Brecht (7/7), Dirk Oberbossel (3), Felix Mohri (n.e.), Andreas Winter, Nico Röhrle (3), Stefan Lieberwirth (1), Pascal Röhrle (2)

 

 

TV Gladbeck : Wittener TV 25:24 (10:12)

Unglückliche Wurfauswahl bringt knappe Niederlage in Gladbeck

Nächstes Auswärtsspiel verloren und schon wieder unnötig. Damit bleiben wir in fremder Halle erstmal ohne Punktgewinn. In der Vorsaison spielten wir auch schon Dienstags Abends in Gladbeck, kamen dabei überhaupt nicht für einen doppelten Punktgewinn in Frage. Das sollte diesmal anders sein, am Ende fehlten nur die berühmten Kleinigkeiten. Dazu gleich mehr. Das Spiel gegen VfL Gladbeck konnten wir letzten Samstag souverän für uns entscheiden. Eine Leistungssteigerung im bisher so pomadig wirkenden Angriffsspiel war erkennbar. Dies sollte uns genug Selbstbewusstein gegeben haben um 3 Tage später wieder eine ansprechende Leistung auf die Platte zaubern zu können. Hat es auch, aber irgendwie liegt uns unter der Woche nicht so sehr, zudem standen auf dem Weg zum Spiel noch etliche Akteure im Stau. Nicht mitwirken konnten Matthias Brandt (Handgelenk), Felix Mohri (Rücken), Torben Olenik (Arbeit) und Nico Röhrle (Bein). Letzterer half dafür dankenswerter Weise am Kampfgericht aus. Wir richteten uns auf Lars Sporkmann (RM), Tobias Wissing (RA) und die Gladbecker 5-1-Abwehr aus, wollten vorne vor allem geduldig spielen und hinten kompakt stehen.

Nun also hinein ins Abendspiel: Der Beginn der Partie bestand aus einer langen und zähen Beschnupperung beider Teams. So ging es steht’s hin und her, was in einem ausgeglichen 5:5 nach 10 Minuten resultierte. Bis zur 20. lief es ähnlich weiter, keine Mannschaft wusste sich abzusetzen, so standen besonders vergebene Halbchancen im Fokus. Gladbeck zentrierte das Geschehen insbesondere auf die Mitte oder räumte über Außen ab. Gerade die Außen bekamen zu häufig zu viel Platz. Wir hingegen waren oft in Einzelaktionen verstrickt. Der Wittener Schlussmann Sebastian Pohl konnte besonders in der zweiten Hälfte des 1. Abschnittes ein ums andere mal gut parieren, vor allem die gezogenen Schlagwürfe vom guten Lars Sporkmann wusste er abzuwehren, sodass wir eine leichte Führung erzielen konnten. Zudem nahm Philipp Gallinowski das Zepter immer mehr an sich, führte gekonnt Regie. Über 7:10 (23.) gingen wir mit einer verdienten 2-Tore-Führung (10:12) in die Katakomben. Es war trotz vieler vergebener Chancen ein ansehnliches Bezirksligaduell auf einem überdurchschnittlichem Niveau. Wir mussten uns nur noch belohnen. Bis zur 40. Minute hielten wir den 2-Tore-Vorsprung (14:16), der Erfolg schien greifbar. Doch plötzlich kam ein Bruch in unser Spiel, Gladbecks Sporkmann traf wieder und seine Mannschaft lag auf einmal in Front (20:19, 50.). Was war passiert? Wir nahmen uns vor allem Würfe aus weniger aussichtsreichen Positionen, die es leider nicht bis ins Gehäuse schafften. Es entwickelte sich ein ganz heißes Duell auf Messers Schneide (22:22, 54.). Die Körner waren nahezu aufgebraucht und die fehlenden Wechseloptionen machten sich immer bemerkbarer, der Zugriff in der Deckung ging ein Stück weit verloren. Gladbeck erhöhte auf 24:22 in der 57. Minute. Verloren war die Nummer aber gewiss noch nicht, wir versuchten alles, deckten fortan offensiver. Beim Stand von 25:24 sollten wir tatsächlich nochmal an den Ball kommen, es blieben 10 Sekunden. Der Ball rollte ins Aus, die Uhr tickte, Abwurf, doch der Ball schaffte den Weg nicht einmal mehr bis in die gegnerische Hälfte. Aus und vorbei. Das war eine ganz bittere Niederlage! Wir laufen weiterhin einer gewissen Konstanz im Angriffsspiel hinterher.

Samstag spielen wir heimwärts gegen Herbede. Es ist in dieser frühen Phase der Saison bereits das 2. Lokalderby. Wir stehen ein bisschen unter Zugzwang. Also, seid dabei und peitscht uns nach vorne!

Jan Hackerts, Oliver Weber (n.e.), Sebastian Pohl; Andreas Winter (2), Kevin Brecht (7/2), Axel Weber (5), Christian Kutsch (n.e.), Dirk Oberbossel (4), Jascha Gerlach (n.e.), Simon Wenzel, Pascal Röhrle (2), Martin Meiser (n.e.), Philipp Gallinowski (3), Stefan Lieberwirth (1)

 

 

Wittener TV : VfL Gladbeck III 36:20 (15:10)

Deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche bringt souveränen Sieg gegen Gladbecks Drittvertretung

Der Stachel der Niederlage aus dem verlorenen Lokalderby gegen Bommern saß, unter der Woche, noch tief. Es war ein Spiel, dass wir eigentlich nicht verlieren konnten, es aber tatsächlich taten. Sowohl gegen Riemke als auch gegen Bommern haben wir uns auswärts mit jeweils längerer Schwächephasen nach der Halbzeit selbst um den Lohn gebracht. Wäre, wäre, Fahrradkette hilft uns aber nicht weiter. Wir wollten in der Trainingswoche unbedingt unser Angriffsspiel unter die Lupe nehmen und verbessern. Leider konnten wir, aus diversen Gründen, zweimal nicht so gut trainieren. Positiv zu erwähnen ist, dass Christian Kutsch nach einer Fingerverletzung wieder im Training dabei war und Dirk Oberbossel, pünktlich zum Spiel, seine Knieblessur auskuriert hat. Wir spielten nach langer Zeit wieder in der heimischen Kreissporthölle, es bedurfte also keiner zusätzlichen Motivationsspritze des Trainers. Wir wollten die gefährliche 1. Welle von Gladbeck unterbinden und den wurfstarken LA etwas aus dem Spiel nehmen. Gefehlt haben Matthias Brandt und Jascha Gerlach. Felix Mohri (Rücken) und Christian Kutsch (Finger) saßen zwar auf der Bank, waren aber nicht einsatzfähig. Zudem fand ein alter Weggefährte, Christoph Knufinke, den Weg aus Hamburg in die Halle: Moin, Moin, Knufi!

Zum Spiel: Den Auftakt haben wir ein bisschen verschlafen: Gladbeck führte nach 4 Minuten mit 4:2. Zwei Minuten später konnten wir aber schon wieder egalisieren. Bis zur 18. Minuten verlief es sehr eng: beide Teams waren besonders über LA erfolgreich. Philipp Gallinowski hat den hochgradig motivierten Pascal Röhrle immer wieder gut in Szene gesetzt. Bis zur 28. Minute haben wir uns nicht wesentlich abgesetzt, so gab es, wie in der Vorwoche schon, diverse unvorbereitete Abschlüsse. Zwei souverän verwandelte 7m von Dirk Oberbossel schraubten das Ergebnis zur Halbzeit noch ein bisschen in die Höhe. Es stand 15:10 zur Pause, verdient. Wie sollten wir aus der Kabine kommen? Im Gegensatz zu den bisherigen Auswärtsspielen sehr fokussiert. So haben wir die 5-Tore-Führung bis zur 40. Minute halten können. Danach entwickelte sich das Spiel zu einer Art Freundschaftsspiel; Gladbeck hatte nicht mehr viel zuzusetzen und lief auch nicht mehr ganz so konsequent zurück. So haben wir den Abstand mit Gegenstößen noch deutlich in die Höhe treiben können. Am Ende gewannen wir insgesamt sehr überlegen 36:20. Das war eine gute Antwort auf die Derbyniederlage, es liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns. Da steckt ne ganze Menge Potenzial in dieser Truppe.

Am Dienstag geht es schon weiter. Auswärts beim TV Gladbeck sollen auch 2 Punkte her. In der letzten Saison haben wir da aber doch recht deutlich verloren, das wollen wir diesmal besser machen. Wir rechnen mit einer vollen Halle. Also, seid dabei und feuert uns an!

Jan Hackerts, Sebastian Pohl (1); Andreas Winter (1), Axel Weber (8), Nico Röhrle (2), Felix Mohri (n.e.), Dirk Oberbossel (6/4), Torben Olenik (1), Kevin Brecht (4), Pascal Röhrle (5), Christian Kutsch (n.e.), Philipp Gallinowski (5), Stefan Lieberwirth (3)

 

 

TuS Bommern II : Wittener TV (8:13) 24:22

Schwache Bommeraner gewinnen gegen noch schlechtere WTV’ler

Das erste Wittener Derby dieser Bezirksligasaison ging aufgrund einer unterirdischen Offensivleistung des WTVs unter dem Strich verdient an Bommern, aber der Reihe nach.
Nach der überzeugende Partie gegen Welper letzte Woche, wollten wir im Lokalderby unbedingt nachlegen. Die Trainingswoche verlief aber schon eher suboptimal. Zu allem Überfluss setzte Dirk Oberbossel beim Warmmachen eine Knieverletzung außer Gefecht, sodass wir das Spiel ohne unseren Routinier bestreiten mussten. Er sollte uns schmerzlich fehlen. Zudem waren Matthias Brandt (Handgelenk), Christian Kutsch (Finger), Nico Röhrle (Urlaub) und Oliver Weber (Urlaub) nicht mit an Bord. Jascha Gerlach machte sein erstes Spiel für den WTV, an dieser Stelle nochmal herzlich Willkommen!

Zum Spiel: In der Anfangsphase konnte sich kein Team absetzen. Es entwickelte sich ein Spiel auf einem überschaubaren Kreisliganiveau. Nach 9 Minuten stand es 3:3. Vor allem vorne haben wir nicht gut gespielt, leisteten uns immer wieder überhastete Abschlüsse. Die Folge war, dass Bommern mit einigen Gegenstößen, auf 7:5 (19.,) etwas enteilt ist. Danach kippte das Spiel zu unseren Gunsten: unser Mittelblock stand besser, Jan Hackerts nahm in dieser Phase ein Paar wichtige Bälle weg und nach vorne hin lief es auch auf einmal flüssiger, die Maschinerie kam in Bewegung. Zur Pause stand ein 8:13 auf der Tafel. Eine Vorentscheidung? Die Zuversicht war groß. In der Kabine wurde über die überhasteten Würfe gesprochen. Nur umsetzen konnten wir es nicht. Bommern kam in der 40. auf 14:16 heran. Es blieb also eng. Nach 50 Minuten schaffte Bommern den Anschluss, 18:19, wir fingen an nervös zu werden. Dann verließ uns ein bisschen das Glück, das Spiel glitt uns den Händen. Der Ausgleich zum 21:21 fiel in der 54. Es folgten 3 Zeitstrafen gegen uns, die man allesamt nicht zwingend geben musste. Bommern nutzte die Überzahl und warf in der 57. zur Führung, 22:21. Von diesem Schock konnten wir uns nicht mehr erholen und haben mit 24:22 verloren. Eine ganz harte Bruchlandung war das.

Nächste Woche spielen wir zu Hause gegen VfL Gladbeck III. Da haben wir was wieder gut zu machen. Also, kommt vorbei und unterstützt uns!

Jan Hackerts, Sebastian Pohl; Andreas Winter (1), Axel Weber (1), Simon Wenzel (4), Torben Olenik, Jascha Gerlach, Kevin Brecht (7/2), Felix Mohri (n.e.), Dirk Oberbossel (n.e.), Torben Olenik, Stefan Lieberwirth, Pascal Röhrle (5), Philipp Gallinowski (4)

 

Wittener TV : DJK Westfalia Welper 29:22 (12:11)

Mit viel Siegeswillen zum ersten Erfolg

Nachdem wir letzte Woche unglücklich in Riemke verloren haben, konnten wir vor dem Spiel gegen Welper lediglich einmal zusammen trainieren. Sowohl die Husemannhalle als auch die Kreissporthalle wurden für eine Tanzveranstaltung geblockt, sodass unser erstes Heimspiel in der Holzkamphalle stattfinden sollte. Zum Glück wurde uns dies nicht zum Verhängnis. Nicht dabei waren Matthias Brandt, Christian Kutsch, Martin Meiser, Philipp Gallinowski sowie Jascha Gerlach.

Zum Spiel: Da die Welperaner seit dieser Saison Dino Midzic als Trainer haben, der viele unserer Spieler bestens kennt, hat sich unser Trainer Peter Kasper eine ungewöhnliche Startformation aus den Ärmeln geschüttelt. Die Idee ging auf, wir kamen gut in die Partie. Nach 10 Minuten stand es bereits 7:2, die Abwehr ackerte ordentlich und vorne wurden die Angriffe zumeist sehr überlegt ausgespielt, Torben Olenik führte clever Regie. Das Spiel war aber alles andere als entschieden, Welper kam bis zur 26. Minute auf 11:9 heran. Nach einer Auszeit von uns und 2 Zeitstrafen gegen Welper, lief es ein bisschen unglücklich: anstatt weiter davon zu ziehen, kassierten wir in der 29. Minute den Ausgleich. Immerhin konnten wir mit einer Pausenführung (12:11) in die Kabine. Es war das erwartet spannende EN-Derby. Nach der Pause hielten wir bis zur 50. Minute einen 2-Tore-Vorsprung. Jan Hackerts absolvierte dann seine ersten Pflichtspielminuten für den WTV und fügte sich direkt super ein, nahm einige gute Bälle weg. In der Folge konnten wir uns Tor um Tor absetzen. Auch die offene Deckung von Welper sollte uns nicht mehr beirren. Wir gewannen, wenn auch etwas zu hoch, verdient. Aus einer starken Mannschaftsleistung, bei der alle Feldspieler trafen, ist besonders Dirk Oberbossel herauszuheben: in der Abwehr überragend, deckte teilweise 2 Männer gleichzeitig und vorne clever!

Nächste Woche Samstag geht es gegen Bommern II. Das wird sicher ein heißes Derby. Darauf freuen wir uns. Kommt vorbei und unterstützt uns!

Jan Hackerts, Oliver Weber (n.e.), Sebastian Pohl; Andreas Winter (4), Nico Röhrle (1), Simon Wenzel (1), Torben Olenik (5/3), Axel Weber (3), Kevin Brecht (5), Dirk Oberbossel (5), Felix Mohri (1), Pascal Röhrle (2), Stefan Lieberwirth (2)

 

 

SV Teutonia Riemke II : Wittener TV 22:21 (11:11)

7:1-Lauf nach der Pause beschert Niederlage im ersten Spiel der Saison 2018/2019

Da war die lange Vorbereitung nun endlich vorbei und es ging zum 1. Saisonspiel nach Riemke. DIe letzten beiden Spiele in der Heinrich-Böll-Halle gingen beide deutlich für Riemke aus. Das und die Tatsache, dass die Vorbereitung nicht gerade optimal verlief, waren zwei Faktoren durch die wir nicht gerade als Favorit in dieses Spiel gingen, aber entscheidend ist ja bekanntlich immer auf dem Platz. Fünf Spieler standen uns für dieses Spiel nicht zur Verfügung: Capitano Matthias Brandt (Handgelenk), Christian Kutsch (Finger), Jan Hackerts (Damencoach), Kevin Brecht (privat) und mit Jascha (privat) ein weiterer Neuzugang. An dieser Stelle nochmal herzlich willkommen Jascha, schön, dass du dich für uns entschieden hast. Vor allem unser etatmäßiger Kreis sollte uns bei diesem Spiel doch mächtig fehlen.

Nun zum eigentlichen Spiel: das Warmmachen verlief super, wir gingen richtig heiß ins Spiel. Nach 5 Minuten stand es 3:0 für uns, es fing also gut an. In der folgenden Phase besonders und auch über das gesamte Spiel hinweg gab es sehr viele 7m, besonders für eine doch etwas interessante Auslegung der „Abwehr-durch-den-Raum-Regel“. Nach 18 Minuten stand es 6:6, das Spiel entwickelte sich zu zunehmends zu einer engen Kiste. Vorne agierten wir vor der Pause etwas zu hektisch, schlossen zu früh ab und hinten hatten wir so unsere Probleme bei Durchbrüchen gegen die Hand. Zur Halbzeit stand ein gerechtes 11:11 auf der Anzeigentafel. Nach der Pause kam dann der bereits angesprochene Negativlauf, in 10 Minuten haben wir leidglich 1 Tor geschmissen, sodass sich Riemke auf 18:12 absetzen konnte. Riemke spielte zu dem Zeitpunkt ein bis zwei Sachen clever aus. Bis zur 54. Minute plätscherte die Partie so vor sich hin, mal waren es 6 Tore Rückstand, mal 4, aber so richtig heran kamen wir nicht. Mit der offensiveren Deckung konnten wir nochmal etwas für Spannung sorgen, am Ende brachte der erhöhte Aufwand aber keinen Ertrag, wir verloren unterm Strich verdient. Insgesamt fehlte es vorallem vorne am nötigen Spielfluss, da haben wir uns doch zu häufig in 1-1-Duellen verstrickt, die Riemke zumeist recht resolut unterbinden konnte. So kam es zu dieser durchaus vermeidbaren Auswärtsniederlage.

Nächste Woche Samstag bestreiten wir unser erstes Heimspiel gegen DJK Westfalia Welper in der nicht ganz so heimischen Holzkamphalle. Da wollen wir dann unser Punktekonto wieder ausgleichen. Also, kommt vorbei und unterstützt uns!

Oliver Weber, Sebastian Pohl; Martin Meiser (n.e.), Andreas Winter (1), Simon Wenzel (1), Torben Olenik, Philipp Gallinowski (3), Nico Röhrle (2/1), Axel Weber (3/1), Dirk Oberbossel (3/1), Felix Mohri (1), Pascal Röhrle (5/1), Stefan Andreas Lieberwirth (2)