Spielberichte 2016/2017

Spieltag 25


FC Schalke 04 II – Wittener TV 36:26

WTV: O. Weber; Kutsch (4), Winter (4), Schäfer (2), Knufinke, Gallinowski (5), Brecht (6/2), Müller (3), Mohri (1), Meiser, Brandt (1), Lieberwirth.

„Da kann man verlieren“, relativierte Coach Peter Kasper die 26:36 (9:18)-Niederlage des WTV beim Tabellenzweiten. Auch das Ergebnis sei „erträglich“. Womit der Trainer allerdings nicht zufrieden war, waren die ersten 20 Minuten: „Die waren ziemlich kacke“.

Ohne einige wichtige Spieler und ohne die Abstiegsangst im Nacken fehlte den Wittenern die richtige Einstellung. „Ich hab das Gefühl, die Luft ist raus, weil alle wissen, dass nichts mehr passieren kann“, so Kasper. Schnell führte Schalke mit 5:0 (7.). Über 11:4 (18.) zog der FC mit Tempo auf 15:4 (23.) davon. Der WTV machte einfach zu viele Fehler. „Von 18 Gegentoren in der ersten Halbzeit waren sieben Tempogegenstöße. Das ist natürlich ein bisschen ärgerlich“, kritisierte der Coach.

Nach der Pause schaltete der FC einen Gang runter und die Wittener berappelten sich. „Da haben sich die Jungs noch mal zusammengerissen.“ Die zweite Halbzeit verlor der WTV nur noch mit einem Tor – ein versöhnliches Ende.

 

Spieltag 24

Wittener TV 1877 : SV Teutonia Riemke 2 (11:10) 17:27
Was war das denn am Samstagabend? Aber mal von Anfang an: nach einem nicht wirklich guten warmlaufen begannen wir das Spiel gegen den vierten der Tabelle trotzdem konzentriert und spielten wirklich stark – hinter einer starken Abwehr stand ein gut haltender Torwart. Vorne spielten wir einen schönen Ball und hatten viele Chancen, wobei wir aber hier schon zu oft am Gebälk und Torwart scheiterten. Anstatt mit 16:10 ging es viel zu knapp nur mit 11:10 in die Pause. Was genau nach dieser Pause passierte, ist mir unerklärlich. Riemke brauchte genau 8 Minuten um das Spiel zu entscheiden. Wir machten einen Fehler nach dem anderen, deckten gar nicht mehr und warfen Bälle einfach weg.
Sollten wir trotzdem mal einen sogenannten Wurf auf das Riemker Tor bekommen, lachte sich der Bochumer Torwart ein ums andere mal fast schlapp. Er fing im Spiel 4 (!) Würfe von uns. Peinlich?Ja, es war in diesen knapp 8 Minuten echt peinlich. Dieses Auftreten hatte mit einer Bezirksligamannschaft aber auch rein gar nichts zu tun. Dass Spieler zudem einfach mal auf das Tor werfen, weil die anderen ja auch verwerfen hört man sonst nur in der D-Jugend. Anstatt in der Tabelle weiter nach oben zu sehen, ist es wohl in den Köpfen der Spieler so weit, dass die Saison gelaufen ist, jedoch werden sie bei den nächsten Trainigseinheiten merken, dass es so weit noch lange nicht ist!
Wir werden also eine große Schüppe drauf legen, um weitere solcher Leistungen zu unterbinden.
Am nächsten Wochenende steht nun das schwere Auswärtsspiel beim Aufstiegsanwärten FC Schalke 04 II an. Sind wir dort chancenlos? Mit der Leistung in der zweiten Halbzeit vom Riemke-Spiel: ja, aber mal sehen was wir dort machen können. Meine Spieler haben ja nun eine Woche Zeit, mir zu zeigen, dass sie dort was holen wollen!

 

Spieltag 23

HSG Rauxel-Schwerin: Wittener TV 1877 (12:13) 24:27
Verdienter Sieg in Rauxel, lag es am Kuchen meiner Mutter? Ich denke schon: wir trafen uns schon um 16.00 Uhr bei mir daheim zum lockeren Kaffee und Kuchen, um uns auf das Spiel einzustellen. Gegen 16.45 setzte sich der Autokonvoi in Bewegung, um auch unseren Gasttorwart Werner H., der mit seiner Mannschaft das Vorspiel in Castrop bestritt, anzufeuern. Es ist schon sehr selten, dass ein Torwart in der 3. Kreisklasse bei gehaltenen Bällen so gefeiert wird, wie es am Samstag der Fall war.
Uns half es, die nötige Lockerheit mit in das Spiel zu nehmen. Von Anfang an war klar, das es nur einen Sieger geben kann, und zwar uns. Eine starke Abwehr, ein guter Keeper und ein klasse Angriff waren hier klar unser Vorteil. Wir kassierten gerade in Halbzeit eins einige Zeitstrafen, dies aber auch völlig zurecht, doch war dies kein großer Nachteil. Ohne zu meckern und zu lamentieren nahmen wir diese hin und zeigten, zu was wir in der Lage sind. Leider vergaben wir aber hier noch zu viele freie Chancen. Der gute HSG-Keeper raubte uns aber nicht den Nerv, sodass wir weiterhin ruhig und besonnen spielten. Die Halbzeit endete hier schon zu kanpp nur mit einem Tor Vorsprung, aber eben mit einem Vorsprung. Der WTV-Gästeblock, der mal wieder sehr zahlreich vorhanden war, konnte aber sehr zufrieden sein. Nach einer sehr kurzen Ansprache gingen wir sehr selbstbewusst früh raus aus der Kabine, um diesesmal die zweite Halbzeit nicht zu verschlafen: das klappte sehr gut. Wir setzten uns bis auf 19:16 ab und hätten den Sack locker zu machen können. Bei Überzahl wollten wir es aber zu gut machen und plötzlich stand es 19:19! Nur schien es niemand zu merken! Völlig ruhig spielten wir unseren Streifen runter und siegten am Ende völlig verdient mit 27:24. Unsere 22 Punkte sollten nun endgültig den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten, was aber nicht heißt, das wir die Saison „fertig“ haben. Eher das Gegenteil ist der Fall: nun kommen einige Hochkaräter, nächsten Samstag der vierte des Tableaus: SV Teutonia Riemke 2. Das Hinspiel endete 31:15 für Riemke, es war also eine kleine Demütigung, die wir nicht vergessen haben. Unser Ziel wir natürlich sein, weitere Punkte zu sammeln um in der Tabelle noch weiter nach oben zu rutschen. Hier wieder der Aufruf an unsere Fans: Kommt zahlreich und bringt alles mit, was Lärm macht, damit die Kreissporthölle immer mehr zur Hölle für die Gästeteams wird!

 

 

Spieltag 22

Wittener TV 1877: HTV Recklinghausen (12:14 ) 23:32

Verdiente Niederlage gegen den Aufstiegsanwärter aus Recklinghausen. Leider konnten wir unsere, gerade in der ersten Halbzeit gezeigte Leistung, nicht über 60 Minuten zeigen, denn dann wäre der Gast durchaus länger ins schwimmen gekommen als in Halbzeit eins.
Obwohl wir uns in der Woche vor dem Spiel kaum richtig einstellen konnten, (Urlaube, Verletzungen und berufliche Verhinderungen ließen uns nicht geschlossen trainieren) gelang es uns in der ersten Hälfte die taktischen Vorgaben umzusetzen: die beiden Haupttorschützen konnten wir gut ausschalten, sodass es recht knapp zuging. Leider vergaben wir einige gute Torchancen und ein Spitzenteam wie der HTV nutzt diese Möglichkeiten eiskalt aus. So war es zwar knapp, aber verdient, dass wir mit 12:14 hinten lagen.
Warum auch immer, mir einfach unerklärlich, zeigten wir in der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht. Wir standen nun in der Abwehr gar nicht mehr sicher und vergaben eine Chance nach der anderen, falls wir vorher nicht schon einen technischen Fehler begangen hatten. 28 Fehler in eben dieser Hälfte brachen uns einfach das Genick.
Trotzdem hier ein Lob an meine Mannschaft, denn es wurde weiterhin Gas gegeben, gekämpft und geackert. Zudem ließen wir uns auch nicht auf Provokationen ein, die gerade von Seiten der älteren HTV Spieler kamen. Ob man im Alter von über 50 so etwas wirklich braucht, sollte sich gerade dieser Spieler des HTV mal Gedanken da rüber machen, aber dies wirklich nur am Rande.
Da alle anderen Mannschaften, die hinter uns in der Tabelle stehen, auch verloren haben, ist der Klassenerhalt nun schon fast zu 95% sicher.
Nun steht am Sonntagabend, Anwurf 18.00 Uhr, das nächste Spiel bei der HSG Rauxel an. Hier wird die Tagesform entscheiden, beide Teams sind nicht nur Tabellennachbarn, sondern im Hinspiel war es schon ein knappes Ding. Unterstützung wäre sehr klasse, was soll man schon Sonntagsabends zu Hause machen?

 

 

Spieltag 21

FC Erkenschwick : Wittener TV 1877 ( 12:14 ) 29:31
Starkes Spiel mit einem verdienten Sieg am Samstagabend bei den Schwickern. Dass es dort nicht leicht werden würde war uns schon vorher klar. Hatte die Heimmannschaft bis dato erst nur zwei Heimspiele verloren. Wir wollten aber unbedingt die Hinspielniederlage vergessen machen, denn damals führte uns der FCE gerade in den ersten 21 Minuten regelrecht vor. So machten wir uns sehr konzentriert warm, und als wir die Anfangsformation unseres Gegners sahen, waren wir schon etwas erleichtert. Weder Rößler im Tor noch Schlechtriemen im Rückraum wurden dort aufgeboten. Gerade diese beiden Spieler waren im Hinspiel der Grund, warum wir verloren. Bis zum 4:2 konnte die Heimmannschaft noch etwas vom Sieg träumen, doch ab da rollte unsere Angriffsmaschine. Erkenschwick kam im Laufe des Spiels immer wieder etwas näher ran, konnte aber nie wirklich ausgleichen.
Wir nutzten die Chancen gut aus, und wäre uns dies sehr gut gelungen, wäre das Spiel schon sehr frühzeitig entschieden gewesen. Da wir aber natürlich auch für unsere Fans spielen und keine Langeweile aufkommen soll, machen wir es ja gerne etwas spannender. Sehr Positiv anzumerken ist aber, dass beide Teams sehr fair gespielt haben, sodass die beiden Schiedsrichter es relativ leicht hatten.
Warum sich das unterlegene Team aber immer über Schiedsrichterleistungen aufregt, ist wohl ein ungeschriebenes Gesetz.
Nun stehen wir mit 20 Pluspunkten recht gut da, jedoch brauchen wir noch mindestens 3 Siege.
Den ersten wollen wir am Samstag gegen den HTV Lukic holen. Das der nächste Gast sehr abhängig von den Lukic-Brüdern ist, ist schon sehr klar zu erkennen und haben wir im Hinspiel klar bemerken dürfen. Der Unterschied ist aber, dass wir diesmal besser auf dieses Spiel eingestellt sein werden. Unterstützt uns, denn je lauter es in der Kreissporthölle ist, umso leichter können wir gewinnen.
Zwar ist die Truppe des HTV Recklinghausen Tabellenzweiter, aber gerade solche Spiele liegen uns sehr.

 

Spieltag 20

Wittener TV –
Westfalia Herne II 26:23

WTV: O. Weber; Kutsch (5), Winter (3), Schäfer, Wenzel (2), Olenik (1), Gallinowski (4/1), Knufinke (2), A. Weber, Brecht (3), Oberbossel (4/1), Mohri (1), Lieberwirth (1).

Eine Woche nach der derben Niederlage beim HSC Haltern-Sythen II hat Handball-Bezirksligist Wittener TV Wiedergutmachung betrieben. Dank eines in der zweiten Halbzeit deutlich besseren Auftritts wies man den Tabellenvierten Westfalia Herne II mit 26:23 (11:14) in die Schranken. Ein ganz wichtiger Erfolg auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt.

„Das war eine ganz schön schwere Geburt“, brachte WTV-Trainer Peter Kasper die Geschehnisse der 60 Minuten auf den Punkt. Lange Zeit taten sich die Gastgeber enorm schwer gegen die nur mit einer Rumpftruppe angereisten Herner. Eben jene schmale Besetzung kostete die Westfalia-Reserve letztlich aber die Punkte, denn zwischenzeitlich hatte das Team schon mit vier Treffern in Front gelegen, ehe der WTV seine Aufholjagd startete.

„Mir war klar, dass Herne irgendwann einbrechen würde. Am Ende klappte dann alles, wie es sollte“, so Trainer Peter Kasper, dessen Schützlinge ihre Heimbilanz damit auf starke 14:6-Punkte ausbauten und mit nunmehr 18:22-Zählern auf Rang zehn zumindest wieder ein wenig Luft zu den abstiegsbedrohten Teams haben.

Der Auftakt geriet den Wittenern ziemlich daneben, die 2:1-Führung blieb für lange Zeit die letzte. Zu viele technische Fehler leistete sich die Kasper-Sieben, die in der Offensive immer wieder mit Einzelaktionen ihr Glück versuchte. Immerhin: Der baumlange Christian Kutsch erwischte einen guten Tag, erzielte in der ersten Hälfte fünf Treffer. Seine Nebenleute aber taten sich zunehmend schwer, ließen den Hernern zudem in der Deckung viel zu viel Platz. Aus einem 5:8-Rückstand machte der WTV zwar noch ein 9:9 (23.), doch kurz vor dem Seitenwechsel lag Herne mit 14:10 vorn, ehe Kutsch noch einmal zuschlug.

Der Rückraum-Hüne blieb zur Überraschung der Zuschauer nach dem Wechsel durchgehend auf der Bank, Peter Kasper ließ jetzt Andreas Winter dort spielen. „Er hat das auch ganz gut gemacht, daher habe ich dann nicht mehr getauscht“, so der Coach. In der 44. Minute glich Kevin Brecht vom Kreis zum 17:17 aus, wenig später wurde es hektisch – und Hernes Pascal Röhrle wurde wegen eines Kraftausdrucks in Richtung eines Gegenspielers mit Rot (plus blauer Karte) vom Feld geschickt. Der WTV nutzte jetzt seine Vorteile gegen die stark abbauenden Gäste, beim 24:21 von Stefan Lieberwirth (55.) waren es erstmals drei Treffer Differenz – die Vorentscheidung. „Wir haben letztlich davon profitiert, dass sich Herne quasi selbst zerfleischt hat – und unser Tempospiel kam dann auch besser zum Tragen“, so Peter Kasper.

 

Spieltag 19

HSC Haltern 2 : Wittener TV 33:17
Peinliche Niederlage bei einem starken Team: Leider schaften wir es in den ganzen 60 Minuten nicht, das in der Trainingswoche und vor allem im Hinspiel funktionierende Spielsystem, umzusetzen. Vor immer größer werdender Kulisse, schien der HSC beflügelt zu sein wobei wir eines Bezirksligisten unwürdig auftraten. Schon direkt zu Spielbeginn stellten wir das Handballspielen ein. Warum? Keine Ahnung! Sicherlich lag es nicht am wollen, eher am können. Unsere so starke Abwehr aus der Vorwoche war am Samstag eher ein sehr laues Lüftchen und im Angriff beschwerten wir uns mehr, als dass wir Handball spielten. Das die Heimmannschaft harzen darf war klar, wir nahmen aber selber auch noch Klebe und beschwerten uns dann, dass dort zu viel Harz am Ball war.
Dass einige unserer Spieler sich viel zu viel auf Kleinkriege einlassen und dabei vergessen, dass es sich um einen Mannschaftssport handelt, machte mich auch wirklich sprachlos.
Leider konnte bis auf O. Weber im Tor niemand auch nur annähernd an sein Leistungspotenzial heranreichen, jedoch sah es so aus als wollte das auch niemand. Sämtliche Versuche noch etwas zu retten, Wechsel und Systemumstellungen, brachten eher das Gegenteil. Da wenigstens Oli im Tor seine Form auf das Parkett brachte, war die Niederlage noch relativ knapp. In dieser Woche sollten dementsprechend mal wieder alle zum Training kommen, denn wie wir alle gesehen haben, können wir uns nicht ausruhen und das Training schleifen lassen. Da es unten in der Tabelle immer enger wird, müssen wir noch einige Punkte einfahren.
Dies am besten schon am Samstag gegen HC Westfalia Herne 2, ein Team aus dem oberen Tabellendrittel, welches spielerisch ähnlich stark wie Haltern am Wochenende ist.
Hier auch nochmals ein Hinweis an Zuschauer und Spieler des WTV: Sich mehr auf sich selber konzentrieren, nicht jeden Pfiff oder nicht-Pfiff der Schiedsrichter kommentieren sondern an die eigene Mannschaft denken, anfeuern und gemeinsam Siege feiern. So soll es sein UND NICHT ANDERS!

 

Spieltag 18

Wittener TV –
Wf. Hombruch II 19:14

WTV: O. Weber; Kutsch (5), Winter, Schäfer, Wenzel (1), Olenik (2), Gallinowski (4), Knufinke (2), A. Weber (3), Brecht (1), Müller, Mohri (1), Brandt, Lieberwirth.

Mit einer starken Abwehrleistung hat der Handball-Bezirksligist Wittener TV zwei wichtige Punkte eingefahren. Im Spiel gegen Westfalia Hombruch II behielt das Team von Trainer Peter Kasper mit 19:14 (10:4) die Oberhand.

Im Spiel nach vorne hatten beide Mannschaften so ihre Probleme. „Ich glaube, die Tore waren am Samstag ein wenig kleiner als sonst“, sagte Peter Kasper mit einem Augenzwinkern. Denn auf beiden Seiten rappelte mehrfach das Aluminium. Insgesamt profitierten die Hausherren obendrein von einer gut aufgelegten Deckung, mit einem starken Torhüter Oliver Weber dahinter.

Weil Hombruch den WTV beobachtet hatte, schickte Kasper eine völlig neue Formation aufs Feld – mit Erfolg. Die Gastgeber spielten sich zunächst eine 10:4-Führung heraus. Nach einem Torwartwechsel bei den Gästen zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der WTV kurz Probleme, so dass die Westfalia bis auf zwei Tore herankam. Am Ende geriet der Sieg aber nie in Gefahr. „Das war ein wichtiger Sieg, der gut für die Moral ist. Jetzt fahren wir mit Selbstvertrauen nach haltern“, so Kasper, der Christian Kutsch lobte.

 

Spieltag 17

Wittener TV : TUS Borussia Höchsten II 24:25

 

Spieltag 16

Wittener TV 1877 : DJK Oespel-Kley ( 12:12 ) 21 :28
Verdiente, aber leider zu hohe Niederlage gegen den Tabellenführer aus Dortmund. Dass wir trotz schlechter Vorzeichen ein klasse Spiel ablieferten, honorierten die zahlreichen Zuschauer aber trotzdem.
Ohne echten Torhüter, neben dem langzeitverletzten Kalle Pohl konnte auch Oli Weber gestern nicht spielen, und ohne Schäfer, Meiser und Mohri, sowie den freiwillig nicht spielenden Gallinowski war unser Kader etwas ausgedünnt. Der Rest, einschließlich unseres Neuzuganges Olenik, machte seine Sache aber wirklich klasse.
Unser Torwart Brandt, ansonsten unser Kreisläufer, hielt was zu halten war, die Abwehr stand gut und im Angriff stimmte die Einstellung. So wussten die leider sehr arrogant auftretenden Oespeler teilweise gar nicht, was passiert. Dass es dann nur mit einem 12:12 in die Halbzeit ging, war für den Gast sehr schmeichelhaft.
Hier schon mal ein kleiner Hinweis, dass das Verhalten der Gästezuschauer hier schon sehr fragwürdig war. Klar sind auch unsere Zuschauer immer sehr emotional bei den Spielen dabei, aber Bedrohungen haben in einer Sporthalle aber auch gar nichts zu suchen!
Mit Beginn der zweiten Halbzeit ging es dann steil bergab mit uns. Gefühlt eine Ewigkeit, es waren aber nur 11 Minuten, lief bei uns sehr wenig zusammen: dumme Abschlüsse, 2-Minuten-Strafen und etwas Pech brachten uns mit 5 Toren in Rückstand. Eine 5 Minütige Unterbrechung, die durch das Verhalten eines Oespeler Zuschauers zustande kam, der nun die Halle verwiesen wurde, brachte uns wieder etwas besser ins Spiel.
Hier noch eine kleine Bemerkung: einen verletzten Spieler zu verhöhnen oder dem Zeitnehmer drohen geht leider gar nicht!
Dass der Gast darüber hinaus vollkommen zurecht auf Platz 1 der Tabelle steht, zeigte er im weiteren Verlauf des Spiels. Cool und sehr abgezockt brachten sie das Spiel erfolgreich zu Ende. Zum Ende des Spiels wurde bei uns viel gewechselt, darunter litt dann das Ergebnis etwas, was jedoch nicht wirklich schlimm ist. Als Fazit bleibt stehen, dass wir auch gegen Topclubs der Liga gut mithalten können und diese Einstellung müssen wir nun auch in den folgenden, wichtigen Spielen zeigen. Unterstützt uns und lasst die nächsten Spiele zu UNSEREN Spielen werden!

 

 

Spieltag 15

HSG Wetter/Grundschöttel : Wittener TV 1877 (9:10) 23:23
Punkt gewonnen oder Punkt verloren? Wir haben einen Punkt gewonnen! Wir trafen auf einen hochmotivierten Gegner, der uns wohl durch Härte und Finalgon beeindrucken wollte.
Dass dies nicht funktionierte, lag an der klasse Einstellung und dem guten Spiel des WTV. Es ging ständig hin und her, hätte man jedoch hier schon die Gesichtstreffer ohne Ball gerechnet, wären wohl fast ebenso viele wie Tore gezählt worden, jedoch wäre die HSG mit einem Vorsprung in die Halbzeit gegangen. Da aber Tore zählen, waren wir es, die verdient führten.
Über eine starke Abwehr und einfach herausgespielte Tore setzten wir uns bis auf 20:16 ab. Haben wir da schon gewonnen?
Leider nicht, die HSG setzte alles auf eine Karte und spielte noch härter: hier bezeichnenderweise die rote Karte eines HSG-Spielers, die in ihrer Härte auch mit einer Sperre geahndet werden konnte, dies aber leider nicht tat. Wir dagegen verloren etwas die Übersicht, verwarfen einen Siebenmeter und lagen plötzlich sogar mit einem Treffer zurück.
Zum Glück blieben wir aber so locker, dass wir den letzten Angriff zu einer tollen Chance nutzten und mal wieder nur durch ein Foulspiel am Treffer gehindert werden konnten. Ede trat an, traf und wir hatten den Punkt. Da in der Bezirksliga immer der direkte Vergleich bei Punktgleichheit zählt, haben wir dieses Duell nun schon mal mit 3:1 Punkten für uns entschieden.
Danke für die Klasse Unterstützung, bis zum Samstag dann gegen den starken Tabellenführer DJK Oespel-Kley!

Spieltag 14

TuS Hattingen : Wittener TV 1877 (11:11) 31:22
Enttäuschender Jahresanfang für unser Team: Zwar gingen wir mit dreiwöchiger Trainingspause in dieses Spiel, doch ist das keine Ausrede. Wir begannen das Spiel konzentriert und brachten den Landesligaabsteiger durch unsere starke Deckung das ein um andere mal in unvorbereitete Abschlüsse. Der starke O. Weber hielt zudem einige Bälle, sodass wir eigentlich mehr als verdient eine Führung für uns verbuchen konnten. Leider fing es hier schon langsam an, dass wir in der Deckung öfter einen Schritt zu spät waren und der TuS zu sehr leichten Toren kam.
Nach dem 7:4 und 9:6 kassierten wir dann auch sehr dumme 2-Minuten-Strafen und der Gastgeber erzielte den Ausgleich. Mit dem 11:11 waren wir trotzdem nicht unzufrieden, da es eine gute Vorraussetzung für ein spannendes Spiel in der zweiten Halbzeit war.
Mit der Vorgabe, vorne konsequenter den Torabschluss zu suchen und hinten weiterhin die Deckung dicht zu machen begannen wir Halbzeit zwei. Was sich aber in dieser Halbzeit bei uns abspielte, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Innerhalb von 90 Sekunden verdaddelten wir im Angriff 3 den Ball, kassierten hinten Gegentore ohne Gegenwehr und die Köpfe gingen immer weiter nach unten. Plötzlich waren die Schiris Schuld und mehr Gegner als der TuS. Jeder Pfiff oder nicht-Pfiff wurde diskutiert und der Gastgeber nutze seine Chancen in dieser Phase einfach eiskalt aus. Wir waren zwar auch beim 16:19 immer noch nah genug dran, um ggf. eine Wende zu schaffen, aber wenn der Kopf sich mit anderen Dingen beschäftigt als mit dem EIGENEN Handballspiel gibt es eben doch keine Chance.
Nun haben wir 14 Tage Zeit, um uns auf das erste Rückrundenspiel bei der HSG Wetter/Grundschöttel vorzubereiten, und wir werden diese Zeit sinnvoll nutzen. Zwar fehlen immer noch mit Pille ,Kalle, Simon und Andi einige Spieler, jedoch ist am Ende des Tunnels Licht zu sehen.
Hier auch noch einmal DANKE an unsere Fans, klasse Unterstützung, gerade an die Trommler!!

 

Spieltag 13

Wittener TV 1877 : DJK Westfalia Hörde (11:15) 23:22
Was für ein Spiel am Samstag! Wir nahmen uns gegen Hörde natürlich einiges vor, trafen uns früher als sonst, um uns in der Halle vorzubereiten, doch dieser Plan ging schon mal nicht auf: so durften wir uns ein Spiel anschauen, welches nicht wirklich zum zuschauen geeignet war. Das warmlaufen verlief noch gut, und auch der Wille zum Kampf war vorhanden. Nach dem Anpfiff rannten wir einem Rückstand hinterher, wobei wir stets selber Schuld am Rückstand hatten. Unsere Deckungsmitte agierte meist einen Schritt zu spät, bekam den großen Kreisläufer der Gäste kaum zu fassen und vorne vergaben wir heute gerade über die Rechtsaußen-Position zu viele Chancen. Der Gast erzielte viel zu viele einfache Tore, teils vollkommen ohne Körperkontakt.. Auch eine Auszeit brachte nicht die nötige Wirkung, so dass wir mit einem 11:15 in die Pause gingen. In diesen 10 min nahmen wir uns einiges vor, stellten die Deckung um und der Gast aus Dortmund biss sich immer öfter die Zähne an dem nun endlich vorhandenen Bollwerk aus. Der Harken daran war nur der, dass wir hinten zwar immer besser deckten, jedoch vorne einfach nicht mehr Tore erzielten und weiterhin beim 17:21 einen 4-Tore-Rückstand hatten. Nun kamen die beiden ansonsten gut pfeifenden Schiris ins Spiel: erst gaben sie ein nicht berechtigtes Tor, dann verteileten sie insgesamt 4 Zeitstrafen. Ergebnis: wir spielten mit 2:6 Feldspielern, und hatten endlich die Spannung und Agressivität, die nötig ist, um solch ein Spiel noch zu drehen. Trozdem sah der Gast beim 19:22 wie der sichere Sieger aus!
Aber heute nicht mit uns! Der Kampf und Wille ließ uns immer weiter heran kommen, und mit der einzigen Führung im gesamten Spiel beim 23:22 sicherten wir uns diese 2 wichtigen Punkte. Mit nun 13:13 Punkten lässt sich die Weihnachtspause wesentlich entspannter genießen. Hier auch noch mal DANKE an die Zuschauer: klasse Stimmung, ein echter Hexenkessel, so macht es Spass in der Hölle Kreissporthalle zu gewinnen.
Wir wünschen euch allen frohe Festtage, einen guten Rutsch und ein geiles neues Jahr 2017!

 

Spieltag 12

TV Brechten 2 : Wittener TV 1877 (12:11) 25:21
Als gute Gäste verließen wir am Samstagabend verdient die Halle als Verlierer! Dass der bis heute punktlose Gastgeber dieses Spiel gewann, lag sicherlich nicht nur an deren eigener Leistung.
Unerklärliche Fehler im Angriff und der Abwehr trugen zur Niederlage bei, ebenso wie das sehr nervende eigene Verhalten bei knappen Schiedsrichterentscheidungen. Gerade dieses Verhalten und dem nun folgenden Konzentrationsverlust müssen die Spieler schnellsten ablegen. Dass wir es zudem trotz ständigen trainieren einfach nicht mehr hinkommen, gerade unsere Abwehrmitte dicht zu halten, lässt weitere graue Haare bei mir wachsen. Momentan steht die Truppe einfach neben sich und niemand im Team geht in die Verantwortung. Diese ist aber um so wichtiger, um das Feld als Gewinner zu verlassen.
Heute war zwar der Kampf und ein gewisser Wille zu sehen, doch erwarte ich einfach wesentlich mehr von der Mannschaft! Mehr Wille, mehr Kampf, mehr Köpfchen und mehr Treffsicherheit!
Wir werden das Training nun noch intensiver gestalten, um dann im nächsten Heimspiel gegen Hörde zu punkten, hier brauchen wir aber auch mehr positive Unterstützung durch unsere Zuschauer! Wo sind die Trommeln und Tröten? Wie es nicht geht, zeigten die wenigen Zuschauer des TV Brechten, die nur durch persönliche Beleidigungen und Bedrohungen auffielen! So bitte nicht, ABER MEHR Unterstützung wäre schon klasse!

 

 

Spieltag 10

SV Teutonia Riemke 2 : Wittener TV 1877 (14: 8) 27:15
Vollkommen verdiente Niederlage am Weihnachtsmarktwochenende. Einige Spieler gingen an diesem Samstag schon mit hängenden Köpfen in dieses Spiel, und so sahen auch die ersten Spielminuten aus.
Die Bochumer rührten Beton an und wir schaften es leider nicht, die Abwehr in Bewegung zu bringen. Beim Spielstand von 1:8 war nach Meinung einiger Spieler das Spiel entschieden. Sollte doch mal eine gute Aktion gelingen, und wir erspielten uns gute Chancen, vergaben wir diese teilweise sehr kläglich. Dass wir am Ende 30 (!) Fehlwürfe hatten, zudem noch 20 technische Fehler produzierten, tat sein übriges zu unserer Niederlage. Leider zeigt die Mannschaft immer zwei Gesichter, dies sollten wir schnellstens abstellen. In dieser Bezirksliga Ruhrgebiet kann wirklich jeder jeden schlagen, jedoch muss hierfür die Einstellung einfach stimmen. Dass diese bei unseren Niederlagen nicht stimmte ist dem Team bekannt, also müssen wir diese Einstellung ändern.
Wir haben nun eine Woche Zeit, dann gastiert der Mitaufsteiger aus Gelsenkirchen bei uns. Also: Ärmel hoch, kräftig in die Hände gespuckt und zwei weitere Punkte erarbeiten!

Spieltag 9

Wittener TV 1877 : HSG DJK Rauxel-Schwerin (17:12) 30:27
Schade, dass ein Handballspiel manchmal nicht nur 45 Minuten dauert. Bis dahin beherschten wir den Gast aus Rauxel fast nach Belieben. Über einen starken O. Weber im Tor, der heute hinter einer endlich mal wieder zupackenden Abwehr stand, ging es zügig und mit vollem Zug Richtung Gästetor.
Jeder Spieler war voll da, und auch die Zuschauer waren bis zur 43. Min begeistert vom Auftreten des WTV. Plötzlich begann aber eine Phase des Spiels, die wir uns selber eingebrockt haben. Die DJK wurde immer hektischer, die Gästebank sorgte für riesige Unruhe auf dem Parkett und wir ließen uns, warum auch immer, voll anstecken. Was wir bis dahin gut machten, klappte plötzlich gar nicht mehr: in der Abwehr packten wir nicht mehr richtig zu, sondern begleiteten die Rauxler Angreifer nur noch, und vorne verballerten wir plötzlich wieder einmal 100% Chancen. So kam es, dass aus unserer sicheren 9 (!) Tore Führung nur noch ein 2-Tore-Vorsprung übrig blieb. Glücklicherweise konnten wir aber dann doch noch einmal den Schalter umlegen, um den völlig verdienten Sieg einzufahren. Tja, auch gegen einen schwachen Gegner müssen wir lernen, 60 Minuten voll bei der Sache zu bleiben. Hieran werden wir weiterhin arbeiten müssen, um nicht weitere Punkte wie gegen Erkenschwick oder Hombruch zu verschenken.
Nächste Woche steht nun ein schwieriges Auswärtsspiel an: bei SV Teutonia Riemke 2, derzeit Tabellenzweiter, erwartet uns eine echte Betonabwehr, die wir natürlich stark unter Druck setzen wollen, um Punkte mitzunehmen und weiterhin in der Spitzengruppe der Bezirksliga Ruhrgebiet zu bleiben.

 

Spieltag 7

Wittener TV 1877 : FC Erkenschwick ( 7:9 ) 21:24
Verdiente, aber total unnötige Niederlage gegen die Schwicker. Scheinbar waren wir heute nicht wirklich mit den Gedanken beim Handball, nur so lässt sich dieses von beiden Seiten aus sehr schlechte Spiel erklären.
Dass heute der zweite auf den dritten traf, war in dem ganzen Spiel leider nicht zu erkennen.
Wir kamen schon sehr schlecht ins Spiel und lagen nach 21 Minuten mit 0:7 (!) zurück. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir über die Abwehr gar nicht meckern, aber was wir im Angriff boten ging gar nicht. Wir versuchten mit Standhandball zum Erfolg zu kommen, dies meistens vergebens, und sollten wir doch einmal einen Wurf auf das Tor bekommen, war es eine sichere Beute des guten Gästetorwartes. Dass der Gast es nicht wirklich eilig hatte mit seinen Angriffen gefiel uns auch nicht, wir deckten stark, aber wenn nach 2-Min-Angriffen der Wurf doch noch ins Tor fliegt, ist es nicht wirklich motivierend. Nach der Auszeit in der 21. Minute und einigen Umstellungen kamen wir Tor um Tor näher.
Beim 11:11 in Hälfte zwei schien es, als könnten wir das Spiel drehen. Optisch waren wir dem Gast konditionell klar überlegen, doch gelang es dem FCE immer wieder durch Abgezocktheit zu Luft zu kommen. In der wichtigsten Phase des Spiels trafen die beiden ansonsten gut Leitenden Schiris leider vier knappe Entscheidungen gegen uns und wir verloren den Faden wieder. In diesen wichtigen Spielminuten verballerten wir dazu noch zwei weitere Siebenmeter, von insgesamt von vier verworfenen, und der Gast konnte den Sieg am Ende verdient nach Hause fahren. Nun heißt es: Mund abwischen, sich auf das nächste Spiel konzentrieren und weiter als Aufsteiger die Liga rocken.
Kleiner Hinweis: Wir sind Aufsteiger und stehen nun mit 9:5 Punkten im oberen Drittel der Tabelle, haben eine geile Deckung und ärgern uns über jeden Punktverlust. Hätte mir oder uns allen vor der Saison jemand 9:5 versprochen, hätten wir diese sofort dankend angenommen, und nun ärgern wir uns,

 

 

Spieltag 6

Wittener TV klettert auf den zweiten Tabellenplatz

Herne. Westf. Herne II –
Wittener TV 22:30

WTV: O. Weber; Kutsch (2), Winter (1), Schäfer (4/2), Wenzel, Gallinowski (1), Knufinke (5), A. Weber (7), Brecht (8), Oberbossel (1), Mohri, Müller, Lieberwirth (1).

Der Wittener TV hat beim HC Westfalia Herne II überhaupt nichts anbrennen lassen und völlig verdient den vierten Saisonsieg eingefahren. Der Aufsteiger setzte sich mit 30:22 (16:12) durch und wurde für den Erfolg mit dem Sprung auf Tabellenplatz zwei belohnt. „Daran könnte man sich gewöhnen“, meinte WTV-Trainer Peter Kasper.

Zwar lag Herne vor der Partie einen Zähler vor Witten. Wer eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe erwartete, der wurde allerdings früh eines Besseren belehrt. Die Gäste nahmen das Heft von Beginn an in die Hand und lagen die ganze Partie über nur einmal hinten – nämlich mit 0:1. „Der Sieg hat sich früh angedeutet und geriet eigentlich nie in Gefahr“, resümierte Peter Kasper.
Gute Deckungsarbeit

Der WTV lag immer leicht in Führung und ging mit einem 16:12-Vorsprung in die Halbzeitpause. Binnen sechs Minuten machte die Kasper-Sieben nach der Pause alles klar, erhöhte auf 20:13. Der Rest war Formsache. „Wir standen sehr konsequent in der Deckung, und aus dem Rückraum ist von Herne relativ wenig gekommen“, so Kasper. Sein Team indes konnte sich in der ersten Welle auf die Treffsicherheit von Axel Weber (sieben Tore) verlassen. Bester Torschütze war aber Kevin Brecht, der achtmal einnetzte. „Ein Lob geht aber an alle Spieler. Auch an die, die von der Bank mitgefiebert haben“, so Kasper.

 

 

Spieltag 5

Wittener TV –
HSC Haltern-Sythen II 19:15 WTV

O. Weber (1), Brandt – Kutsch (1), Winter, Wenzel, Hillbrich, Gallinowski (5), Knufinke, A. Weber (1), Brecht (8/4), Oberbossel (3), Mohri, Müller, Lieberwirth.Mehr Krampf als Kampf bot der WTV beim 19:15 (11:6)-Sieg über das ehemalige Team von Coach Peter Kasper, Haltern-Sythen II. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Wittener dabei mit Oliver Weber einen starken Rückhalt im Tor.Von Beginn hatte die Kasper-Sieben Probleme mit der offensiven 3:2:1-Deckung der Gegner und fand kein richtiges Mittel. Glücklicherweise kam auch Haltern schlecht in die Partie, nach zehn Minuten stand es 4:2. Dann fiel fast eine Viertelstunde kein Tor für die Hausherren. Erst mit der Einwechslung von Dirk Oberbossel kam frischer Wind in die Partie. Das 6:4 fiel kurios: Hüter Oli Weber wollte eigentlich Brecht für einen Tempogegenstoß bedienen. Als HSC-Keeper Jan Banduch seinen Kasten verließ, kullerte der Ball dann aber direkt ins Halterner Tor. Zur Halbzeit führte der WTV dank starker Deckung verdient mit 11:6.

In Halbzeit zwei bäumten sich die Gäste noch mal auf, aber es reichte nicht. Zum krönenden Abschluss kam Feldspieler Matthias Brandt, der für den verletzten Kalle Pohl als Ersatztorwart auf der Bank saß, für den letzten Siebenmeter in die Partie und parierte fulminant.

Hüter Oliver Weber trägt sich in die Torschützenliste ein | WAZ.de –

 

 

Spieltag 4

TuS Westfalia Hombruch 2 : Wittener TV (14:15) 26:26
Vollkommen unnötiger Punktverlust zu einer sehr ungewohnten Anwurfzeit in Dortmund. Leider sagte am Samstagmorgen mit C. Knufinke ein Spieler krankheitsbedingt ab, trotzdem konnten wir wieder mit vollem Kader antreten. Dass sich beide Teams der Leistung der Schiedsrichter anpassten, es aber immerhin sehr fair zuging, war eigentlich schon das beste am ganzen Spiel. Es sah heute alles ein wenig nach kann-nicht gegen will-nicht aus, Neben 15 Hundertprozentigen Chancen stehen auch noch 27 echt leichte Fehler. Dass wir aber trotzdem beim 25:22 alles in der eigenen Hand hatten, es aber nicht ins Ziel brachten ist mehr als ärgerlich, denn wir hatten in den letzten 35 Sekunden noch Ballbesitz, verdaddelten diesen aber mal wieder zu leicht und mussten uns mit dem Remis begnügen. Zwar stehen wir als Aufsteiger nun mit 5:3 Punkten ganz gut da, 6:2 wären aber eindeutig besser und auch verdient. Nun haben wir eine längere Pause bis das nächste Knallerspiel gegen meinen Ex-Verein und Topfavoriten auf den Aufstieg HSC Haltern-Sythen ansteht. Bis dahin müssen wir noch so einiges erarbeiten, um nicht ins offene Messer zu rennen. Wäre klasse, wenn wir dort die Halle voll kriegen würden!!

 

 

Spieltag 3

Wittener TV 1877 : TuS Borussia Höchsten 2 (13:10) 27:24
Zweites Heimspiel, und der zweite Sieg! Leider sagt das Ergebnis nicht wirklich viel über die Kräfteverhältnisse aus. Vom Gefühl her wäre auch ein 35:20 verdient gewesen, jedoch warfen wir einfach viel zu viele Bälle ohne Bedrängnis weg. Dass wir nach knapp 10 Minuten schon 6 schwere Fehler machten, wir aber trotzdem mit 4:2 führten, lag an der sehr guten Deckung. Leider hörten die Fehler aber nicht auf, so dass der Gast bis zum 9:9 weiterhin auf Tuchfüllung war. Zu dieser Zeit wäre ein 10:4 eigentlich das normale Ergebnis gewesen. Tja, eigentlich, denn beim Handball zählen nunmal Tore. Mit dem Halbzeitstand von 13:10 waren wir aber dann auch nicht unzufrieden. Wir nahmen uns zur zweiten Halbzeit einiges vor, vor allem, dass wir uns nur auf uns selber konzentrieren wollen, beim 25:17 war das Spiel dann auch entschieden. Wir wechselten etwas wild durcheinander, und der Gast aus Dortmund erzielte noch einige kosmetische Tore, ohne nochmals gefährlich zu werden. Mit diesem zweiten Sieg stehen wir vor der schweren Aufgabe in Hombruch nun mit 4:2 Punkten da, wo wir auch am Ende der Saison gerne stehen würden. Sollten wir gerade unsere Deckungsstärke noch weiter zementieren, zudem im Angriff die Fehlerquote etwas senken, könnte uns dies gelingen. Auch mit den Zuschauern, die uns stark Unterstützen, und die Kreissporthalle zur Festung machen, macht es echt riesigen Spaß!
Nur die neuen grauen Haare, muss ich wohl bald mal färben lassen!!!
Die Torschützen können direkt auf der SIS-Handballseite gelesen werden.

 

 

 

Spieltag 2

DJK Oespel-Kley : Wittener TV 1877 (18:10) 36:22

Zitat eines großen Sportlers: Hast du Kacke am Schuh, dann hast du Kacke am Schuh! Dies traf auf 99% aller unserer Spieler beim Auswärtsspiel bei dem bärenstarken Team aus Oespel zu. Wir müssen auch einfach mal anerkennen, wenn wir bei einem Spiel mal chancenlos sind, und dies war gestern einfach mal der Fall. Kam in den ersten Minuten noch eine, warum auch immer, kleine Nervösität dazu, sah nach wenigen Minuten jeder in der Halle, dass wir riesige Probleme mit dem voll geharzten Ball hatten. Etwas Klebe ist ja wirklich gut, aber das ein Ball noch nicht mal mehr ticken konnte, ist dann für ein Team, welches gänzlich ohne Klebe trainiert dann auch zu viel. Jedoch war das Harz nicht Schuld, dass wir in der Abwehr einfach keinen Zugriff auf die flinken Spieler der Gastgeber bekamen. Immer einen Schritt zu langsam, und beim Spiel nach vorne suchten wir leider auch meistens den falschen Weg. Diese Niederlage wirft uns aber nicht um, denn bei Gegnern , die uns auf Augenhöhe begegnen werden, haben wir alle Chancen zu gewinnen. Hier auch ein Dank an unsere Fans. Es ist schon Klasse, dass wir mehr Zuschauer mitbringen als eigene vom Gastgeberteam vorhanden sind.

O.Weber, Pohl; Kutsch, Winter 4, Schäfer 2, Wenzel , Gallinowski 3, A.Weber, Brecht 7/4, Oberbossel 1, Knufinke 2, Mohri 2 Müller n.E., Brandt, Lieberwirth 1

 

 

 

Spieltag 1

Wittener TV 1877 : HSG Wetter/Grundschöttel (14:12) 28:21
Willkommen in der Bezirksliga, und das gleich mit dem ersten Heimsieg in der Hölle Kreissporthalle. Wie immer vor einer neuen Saison weiß niemand so wirklich, wo ein Team steht. Da wir aber eine klasse Vorbereitung gespielt haben, gingen wir mit dem Selbstbewusstsein eines Aufsteigers in das erste Spiel gegen einen Favoriten auf den Aufstieg. Dass der Gast aus Wetter ein sehr unangenehmer Gegner sein kann, wusste ich ja noch, aber dass sie es mit einer kaum auszuhaltenden Schauspieltechnik versuchten, war kaum mit anzusehen. Glücklicherweise sahen es die beiden gut pfeifenden Schiedsrichter auch so, und pfiffen dementsprechend sehr gut. Das Spiel lief bis zum 7:9 schon nicht schlecht, die Abwehr arbeitet gut, nur das Glück fehlte noch etwas. Vorne gaben wir noch einige Bälle zu leicht ab, und so lagen wir eben etwas zurück. Nun begannen wir aber, das Heft in die Hand zu nehmen, die Abwehr bekam immer mehr Sicherheit, Kalle hielt einige Bälle und vorne versenkten wir die Bälle immer sicherer. Das 14:12 zur Halbzeit sah schon mal ganz gut aus, doch war uns klar, das noch eine zweite Halbzeit folgen wird. Der Gast wollte sich aber nun auch nicht so einfach geschlagen geben, spielte noch härter und kam beim 21:22 sehr nah. Nur nah reicht eben nicht, denn unser Team ist ein Team, erzielte 6 (!) Tore in Folge und konnte vor den 85 Zuschauern die erste Laola in dieser Saison folgen lassen. Eine super Mannschaftsleistung, und dies vor allem auch von den Spielern auf der Bank: super Stimmung und perfekte Unterstützung. Zusätzlich gute Stimmung auf der Tribüne und gute Schiris, so macht Handball wirklich Spaß!

O.Weber, Pohl, Kutsch 3, Winter 2, Schäfer 3, Wenzel 2, Gallinowski, A.Weber, Brecht 8/4, Oberbossel 5/1, Mohri 4, Brandt, Lieberwirth